Sonneberg

Die Spielzeugstadt Sonneberg liegt am Südhang des Thüringer Waldes. Im Jahre 1207 wurde Sonneberg erstmals erwähnt. Die Erbauer der Burg auf dem Schloßberg, das Geschlecht "derer von Sonneberg", gaben der Stadt den Namen. Der Holzreichtum der Wälder und der Ideenreichtum der Bevölkerung ermöglichte die Entwicklung einer hoch qualifizierten Spielzeugindustrie, durch die Sonneberg im 19. und 20. Jahrhundert Weltruhm erlangte. Sonneberger Spielzeugfirmen produzierten Holzspielwaren, Puppen und Spieltiere und verkauften diese in viele Länder der Erde. Produktionsstätten, Handelshäuser und Industrieschulen aus dieser Zeit können selbständig auf der "Historischen Meile" erkundet werden. Noch heute ist die Spielzeugbranche mit Unternehmen vertreten, die für hohe Qualität und modernes Design stehen. Beim Bummeln durch Sonneberg - eine Station der Deutschen Spielzeugstraße - lässt sich noch vieles zum Thema "Spielzeug" entdecken z.B. im Deutschen Spielzeugmuseum, dem ältesten Spezialmuseum für Spielzeug (1901), oder auf der "Spiel-Meile". Die abwechslungsreiche Landschaft ist Teil des Naturparks Thüringer Wald und lädt im Sommer zum ausgiebigen Wandern oder zur Radtour, im Winter zum Skilanglauf oder Rodeln ein - fantastische Ausblicke in thüringische und fränkische Landstriche inklusive.

Luther 2017 – 500 Jahre Reformation

Die Bezeichnung des hiesigen „Lutherhaus“ beruht – wie man jetzt weiß - auf der falschen Annahme, dass es sich um den Gasthof handele, in welchem sich M. Luther aufgehalten habe. Tatsächlich übernachtete Luther im Gasthof „Zu den drei Kronen“.

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96515 Sonneberg

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