B-R-S-Route Abschnitt Sandwieschen bis Skiarena Silbersattel
Routenbeschreibung
Auf Oberweißbachs Wintersportgelände erleichtert ein Skilift den Aufstieg zum 784 m hohen Kirchberg. Hier beginnt die BRS-Route – unweit des Fröbelturms, dem Wahrzeichen von Oberweißbach. 1890 wurde dieser zum Gedenken Friedrich Fröbels auf dem Kirchberg errichtet. Der Aussichtsturm bietet einen herrlichen Panoramablick auf die umliegenden Thüringer Berge. Im Fröbelturm befindet sich eine Gaststätte, die ihre Gäste zum Verweilen einlädt.
Eine weitere Attraktion ist die steilste Bergbahn der Welt auf Normalspur. Vom Bahnhof Obstfelderschmiede im Tal überwindet sie auf 1400 m langem Weg in 18 Minuten 320 Höhenmeter bis Lichtenhain. Die 1923 erbaute Standseilbahn steht unter Denkmalschutz. Sie ist Sommer wie Winter beliebt bei Gästen aus Nah und Fern.
Leicht abfallend führt die BRS-Route an Cursdorf vorbei über die so genannte Himmelsleiter (774 m). Achtung, hier muss die Straße, die nach Neuhaus am Rennweg führt, überquert werden. Den Sportplatz von Cursdorf rechts liegen lassend, folgt man nun der „Alten Poststraße“, die früher von Neuhaus am Rennweg bis Schwarzburg führte. Heute ist sie Teil des Internationalen Bergwanderweges Eisenach-Budapest und deshalb mit dem blauen Andreaskreuz gekennzeichnet.
Im Bereich Neuhaus am Rennweg kreuzt die „Alte Poststraße“ die Landstraße, die nach Katzhütte führt. Hier heißt es also noch einmal Skier abschnallen und Vorsicht beim Überqueren! Noch ein kleines Stück entlang der „Alten Poststraße“, dann führt die BRS-Route an den Gartenanlagen Wulst und am Hang zum Krankenhaus vorbei. Unterhalb des Panoramablickes Herrnberg ist man als Skifahrer oft nicht allein, denn Winterwanderer oder Pferdeschlitten nutzen manchmal die präparierten Skiwanderwege auch für sich. Ein Abstecher zum Panoramablick Herrnberg lohnt sich allemal, aber auch die Rennsteigstadt hat nicht nur zahlreiche Einkehrmöglichkeiten zu bieten. In der Stadtmitte trifft man auf die größte und wahrlich schönste Holzkirche Thüringens, unweit der Touristinformation.
Nur ein kleines Stück den Rennsteig folgend führt kurze Zeit darauf die BRS-Route entlang des so genannten Reifweges – herrlich durch den verschneiten Winterwald! Doch Achtung, an einer Wegkreuzung biegt die BRS-Route (analog des Rennsteig-Radweges) in einer ganz scharfen Linkskurve ab. Hier verlässt man den Reifweg und folgt nun dem Sandwieschenweg. Die Schutzhütte am Ende dieses Weges, der beinahe an die B 281 stößt, ist eine willkommene Abwechslung.
Nach einer kleinen Verschnaufpause steuert die BRS-Route auf dem ehemaligen Arbeitsdienstweg in Richtung Goldgräbergemeinde Steinheid zu. Vorbei am einstigen Sandsteinbruch (hier fand Böttcher für die Porzellanherstellung das dafür benötigte Kaolin) erreicht man nach den Ortsteil Limbach von Steinheid. Hier erzählt die Greiner-Gruft und die heutige Touristinformation vom Leben und Tod Gotthelf Greiners, Glasmacher und Miterfinder des Thüringer Porzellans. Ein netter Zeitvertreib für „Zwischendurch“ ist in Limbach der Skilift, denn von nun an geht es wieder bergauf und zwar entlang des Rennsteiges. Am Sportplatz Petersberg vorbei überquert die BRS-Route bei Steinheid noch einmal eine Straße – die B 281, welche nach Neuhaus am Rennweg und weiter nach Saalfeld führt. Nun geht es wieder sanft bergab in Richtung Endziel – dem Silbersattel bei Steinach!
Die BRS-Route umquert das Kieferle (868m) und stößt ein letztes Mal auf eine Straße, welche direkt nach Steinach führt und die mit Vorsicht überwunden werden muss. Danach geht es mit Freude direkt über den Steinheider-Weg, gerade aus weiter über die Sandlinie direkt zum Fellberg (842m). Zwei Schutzhütten, namens Köhlergrabenruh“ und „Frankenblick“ sind auf dem letzten Stück anzutreffen. Von der letzt genannten ist es nur noch ein Katzensprung bis zur Skiarena Silbersattel – seit 1999 das größte alpine Skigebiet Thüringens. Hier pendeln in der Wintersaison auch Skibusse der OVG Sonneberg.
Routendaten
- Gesamtlänge: 28 km
- Ausgangspunkt: Sandwieschen
- Endpunkt: Skiarena Silbersattel - Fellberg
- Wegeverlauf: Sandwieschen bei Neuhaus am Rennweg (845m) bis Limbach, Steinheid (819m) zum Fellberg bei Steinach, dem Areal der alpinen Skianlage Silbersattel (842m)
- Schwierigkeitsgrad: mittel
- Technik: klassisch
- Besonderes: größtes Alpinskigebiet Thüringens - Skiarena Silbersattel
Weitere Informationen
Fremdenverkehrsbüro Steinach
Dr. Max- Volk-Str. 21
96523 Steinach
036762/ 34813
tourismus.info@steinach-thueringen.de


