Thüringer Wald: hier entdecken Sie Thüringen

WasserReich

Steil aufragende Felsen, verschwiegene Buchen- und Fichtenwälder, klare Bergbäche und Wiesen voller Arnika und Margeriten. Der Thüringer Wald – das waldreiche Mittelgebirge im Süden des Freistaats Thüringen – begeistert mit seinen vielfältigen Naturschönheiten. Inmitten der felsigen und baumreichen Landschaft entdecken immer mehr Wassersporttouristen die abwechslungsreichen Möglichkeiten auf den zumeist künstlich geschaffenen Wasserflächen.

Zu ihnen gehört das größte Stauseengebiet Deutschland an der Oberen Saale, erbaut zwischen 1925 und 1945. Fünf aufeinanderfolgende Talsperren stauen das Flusswasser auf 80 Kilometer Länge. Wer auf dem Hohenwarte- oder dem Bleilochstausee mit seinem Motorboot unterwegs ist, kann das sogenannte „Thüringer Meer“ mit seinen idyllischen Buchten und von Burgen gekrönten Felsen erkunden. Darüber hinaus reicht das Wassersportangebot von der Fahrgastschifffahrt über Kanufahren, Segeln und Wasserski bis zum Tauchen und Angeln.

Baden, Angeln und am Wasser campen kann man darüber hinaus an vielen kleineren Stau- oder Bergseen. So liegt - ganz versteckt im Herzen des Thüringer Waldes - der Bergsee Ebertswiese bei Tambach-Dietharz am Rennsteig. Der ehemalige Porphyr-Steinbruch verführt im Sommer Badende zwischen den hohen Felsen ins kühle Nass zu springen. Am Bergsee Ratscher – mit dem längsten Badestrand der Region – reicht das Wassersportangebot von der Segel- und Surfschule mit Verleih bis zum Triathlon-Wettkampf.

Täglich wechselnden Landschaften begegnen Wasserwanderer auf den Flüssen Saale und Werra im Thüringer Wald. Entlang von idyllischen Residenzstädten wie Meiningen oder Saalfeld, malerischen Flusswindungen und dichten Auenwäldern erleben Kajak- und Kanufahrer Natur und Kultur auf eine ganz eigene Weise. Ein- und Ausstiegsstellen, Umtragestellen an Wehren und Biwakplätze ermöglichen dem Wasserwanderer die faszinierende Entdeckung der Flusslandschaften.