Hätten Sie's gewusst?!

Eine harte Nuss, der Rennsteig!1914 machte sich ein Mann auf den Weg, den Rennsteig mit Skiern zu bezwingen. Das gelang aber erstmals 1998 Rainer Selch aus Hohenwarte – in 29 1/2 Stunden. Nur ein Jahr später kam der nächste Rennsteig-Ironman: Herbert Machleit aus Königsee bezwang den weißen Kammweg gar in 25 Stunden und 3 Minuten. Seitdem wird alljährlich ein 80 Kilometer-Rennsteig-Superskilauf organisiert: vom Oberhofer Rondell bis zur Schwimmhalle in Steinbach a.w..

Seit 1906 wird geflogen!
Brotterode, Lauscha und Oberhof – echt klangvolle Namen vor allem für Überflieger: 1906 entstand in Oberhof die erste Sprungschanze, dann kamen Brotterode und Lauscha hinzu. Und sind noch immer Sprungtisch für aufstrebende Talente: alljährlich auf der Inselsbergschanze in Brotterode während der Continentalcups.

Weltmeisterlich seit 1973
1235 Meter lang ist die Ewigkeit: Wenn das Herz wieder am Hals klopft, wenn jede Faser des Körpers angespannt ist, wenn der Kampf gegen die Uhr nur gewinnen oder verlieren heißt, wenn die Rodler oder Bobfahrer wieder durch den weißen Kunsteiskanal rasen. Im Dezember 1971 wurde hier oben in Oberhof der erste Wettkampf ausgetragen. 1973 die erste Weltmeisterschaft . Seitdem kämpfen all die Silke Kraushaar-Pielachs um die begehrten Lorbeeren. Im Januar 2007 erneut um Weltmeisterliche.

Skiunterricht ist doch von gestern!
Sogar von vorvorgestern. Zumindest im Thüringer Wald. Hier hat schon 1909 ein Norweger mit Pudelmütze und Strickpullover die ersten Skikurse gegeben. Doch dafür sind sie aber noch immer wirkungsvoll! Hier findet der Ungeübte seine gemütlichen blauen Pisten, der Gerne-, aber Wenigfahrer seine anspruchsvolleren roten und der Adrenalinjunkie sogar seine atemberaubenden schwarzen. Wer das weiße Metier bisher nicht beherrschte, wird es schnell lernen: ob skaten, skeleton, klassisch, carven oder snowboarden!

Soweit die Erinnerungen tragen
Die Erinnerung reichen zurück bis in die Jahre 1904 und 1905. Damals wurden die Wintersportvereine in Oberschönau und in Steinbach-Hallenberg gegründet. Und damit war alles geschehen: Die Grundlage war geschaffen für die skisportliche Tradition im Haseltal. Natürlich für die erfolgreiche: Zahlreiche Weltklassesportler wurden hier geboren, zogen ihre ersten Trainingsrunden in den hiesigen Loipen und bestanden mit Bravour auf internationalem Terrain. Der bekannteste Steinbach-Hallenberger ist wohl unbestritten Helmut Recknagel, aber auch die Biathletin Kati Wilhelm begann ihre sportliche Laufbahn auf den Loipen rund um ihre Heimatstadt Steinbach-Hallenberg.

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