Thüringer Wald: hier entdecken Sie Thüringen

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Ilmenau

Ilmenau

Die Goethe und Universitätsstadt

Ilmenau, verkehrsgünstig an der A71 gelegen, ist günstiger Ausgangspunkt für Ausflüge in die Thüringer Städte (Erfurt, Weimar) sowie Wanderungen in den Thüringer Wald und dem Rennsteiggebiet um Oberhof.

1776 kam J.W.v. Goethe erstmals im Auftrag der herzoglichen Regierung Sachsen-Weimar-Eisenach nach Ilmenau, insgesamt 26 Mal besuchte er in amtlicher und auch privater Mission das Städtchen an der Ilm.

1780 schrieb er an einer Schutzhütte (Goethehäuschen) auf dem Ilmenauer Hausberg "Wandrers Nachtlied - Über allen Gipfeln ist Ruh". 1831 feierte Goethe seinen letzten Geburtstag ebenfalls in Ilmenau.

Auf dem 20 km langen Goethewanderweg kann man den Wirkungsstätten Goethes von Ilmenau nach Stützerbach folgen. (Qualitätsweg: Wanderbares Deutschland). Dem Kulturinteressierten werden interessante, zum Teil neu konzipierte Ausstellungen, in den Museen (GoethestadtMuseum Amtshaus, Museum Gabelbach, Goethemuseum Stützerbach) am Wanderweg präsentiert.

Spezielle Kinderangebote der Museen heißen ebenfalls Familien mit Kindern willkommen.

Der 125 km lange Ilmtal-Radweg, der als erster Radweg in Thüringen vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club mit vier Sternen ausgezeichnet wurde, lädt zum Radfahren nach Ilmenau ein.

Die Route führt durch abwechslungsreiche Landschaften mit zahlreichen Kirchen, Burgen, Parkanlagen und den Goethestädten Weimar, Ilmenau und Bad Berka. Der Radweg hat sich zu den beliebtesten Radtouren in Thüringen entwickelt.

Die Universität steht für eine lange Tradition in der Ingenieurausbildung. Sie begann 1894 mit dem "Thüringischen Technikum" und führte über die Hochschule für Elektrotechnik und die Technische Hochschule zur heutigen Technischen Universität Ilmenau.

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Ilmenau-Heyda

Ilmenau-Heyda

Das Dorf  Heyda liegt 6 km nördlich von der Stadt Ilmenau entfernt. Die Straße von Ilmenau durch Unterpörlitz nach Heyda führt durch ausgedehnte Kiefernwälder in denen reichlich Beeren und Pilze wachsen. Der Ort Heyda wurde erstmals im Jahre 1351 urkundlich erwähnt. Heyda muss allerdings schon früher existiert haben, denn eine Eintragung in einer Paulinzellaer Chronik aus dem Jahre 1282 lautet: "Es ist eine Siedlung in der Heide, die besonders mit Birken und Eichen bewachsen ist." Die Talsperre liegt ca. 1,2 km vom Ort entfernt. Sie hat eine Wasserfläche von 100 a und einen Inhalt von 5,4 Mio. m³. Für Erholungssuchende und Urlauber ist sie wie ein Magnet. Sie ist ein wahres Paradies für viele Arten von Wasservögeln. Ein Rundwanderweg  um die Talsperre zeigt die Schönheit der Natur.  

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Ilmenau-Manebach

Ilmenau-Manebach

Inmitten einer herrlichen Mittelgebirgslandschaft erstreckt sich unser staatlich anerkannter Erholungsort Manebach (510-600 m ü. NN), umrahmt von bis zu 861 m hohen Bergen, am Nordosthang des Thüringer Waldes im malerischen Ilmtal. Ausgedehnte Wälder und idyllische Täler bieten dem Gast zu jeder Jahreszeit beste Bedingungen für Erholung und Entspannung. Ein weitverzweigtes Wanderwegenetz in noch intakter Natur führt den Gast auf historischen Spuren zu attraktiven Ausflugszielen in der Umgebung Manebachs.

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Ingersleben

In unmittelbarer Nähe der Landeshauptstadt Erfurt, am Ufer der Apfelstädt, liegt die Gemeinde Ingersleben. Bis zum Mittelalter gehörte der Ort zu den Besitztümern der Grafen von Gleichen, die hier eine befestigte Wehranlage unterhielten. Über Jahrhunderte war die Haupteinnahmequelle der Anbau von Waid, der mittelalterlichen Färbepflanze. Sehenswert ist das um 1680 erbaute Freisassenhaus, dass mit seinem reich verzierten Fachwerk eines der bedeutendsten Bauernhäuser der Umgebung ist. Bauherr der 1752 errichteten Marienthalbrücke war der Reichsgraf Gustav Adolph v. Gotter. Anfang der 90er Jahre unseres Jahrhunderts wurde die Barockbrücke umfassend saniert. Die Infrastruktur des Ortes ist vorrangig von der Landwirtschaft geprägt.

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