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19. PROVINZSCHREI Hauptwoche u.a. mit Marion Brasch und Esther Esche ab Dienstag, 22. Oktober 2019 in Suhl

23.10.2019

Brasch Marion

PROVINZSCHREI-Hauptwoche mit Marion Brasch und Esther Esche

Am Dienstag, den 22. Oktober 2019, beginnt die Hauptwoche des 19. PROVINZSCHREI. Um 19:30 Uhr liest in der Suhler Stadtbücherei die Berliner Schriftstellerin Marion Brasch. Einen Tag später, am Mittwoch, den 23. Oktober 2019, erinnert Ester Esche in der Rhön-Rennsteig-Sparkasse (Filiale Steinweg in Suhl)  in einem komödiantisch-musikalischen Programm an ihren Vater.

Marion Brasch liest aus: "Lieber woanders"

Marion Brasch erzählt in ihrem neuen Buch "Lieber woanders" eine Geschichte vom Leben und Überleben in einem klaren, aufmüpfigen und warmen Ton und mit großem Gespür für die Augenblicke, die über Glück oder Unglück entscheiden. Die Hauptfiguren in ihrem Roman, Toni und Alex, kennen sich nicht und sind doch auf verhängnisvolle Weise miteinander verbunden.

Toni leidet unter dem Verlust ihres kleinen Bruders, für dessen Tod sie sich verantwortlich macht. Alex führt ein Doppelleben und trägt an einer Schuld, über die er nie gesprochen hat. 24 Stunden bewegen sich die beiden aufeinander zu, bis sich ihre Wege trotz skurriler Begegnungen und komischer Zwischenfälle schließlich kreuzen.

Marion Brasch wurde 1961 in Berlin geboren. Sie stammt aus einer Künstlerfamilie. Groß sind die Fußstapfen der Schriftsteller-Brüder. "Die Buddenbrooks des Ostens" nannte die "FAZ" einmal Familie Brasch. Nach dem Abitur arbeitete die gelernte Schriftsetzerin in einer Druckerei, bei verschiedenen Verlagen und beim Komponistenverband der DDR, später fürs Radio. Bei S. Fischer erschienen die Romane "Ab jetzt ist Ruhe" und "Wunderlich fährt nach Norden".

Daten & Fakten

  • Wer: Marion Brasch
  • Was: Lesung aus: "Lieber woanders"
  • Wann: Dienstag, 22.10.2019, um 19:30 Uhr
  • Wo: Stadtbücherei Suhl

Der Hase im Rausch spielt Cello

Weiter geht’s dann am Mittwoch, den 23. Oktober 2019, um 19:00 Uhr in der Filiale der Rhön-Rennsteig-Sparkasse im Suhler Steinweg. Esther Esche liest erfrischend komische Texte aus dem Leben ihres Vaters, der Schauspielerlegende Eberhard Esche, der seine Karriere einst am Meininger Theater begann. Andreas Greger spielt dazu berauschend Cello. Esche gehört zu denen, deren Verlust mit den Jahren immer empfindlicher fühlbar wird.

Mag die Kunst des Schauspielers flüchtig sein, mit seinen Büchern hat er sich einen bedeutenden Gedenkstein gesetzt und den Nachgeborenen ein Werk der lebendigen Erinnerung, einer gediegenen Kunstauffassung und unbeugsamen politischen Haltung hinterlassen. Seine autobiographischen Geschichten handeln natürlich vom Theater, aber sie erzählen auch von den gesellschaftlichen Zuständen, unter denen Theater blüht oder vegetiert, und von den Leuten, die Theater machen.

Esther Esche studierte an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" Berlin. Ihr erstes Engagement erhielt sie nach Abschluss ihres Studiums am Theater Senftenberg, wo sie zwei Jahre im Ensemble blieb. Anfang der 1990er Jahre kehrte sie nach Berlin zurück und gastierte in der Folgezeit u.a. am Deutschen Theater, dem Berliner Ensemble, der Volksbühne und dem Maxim Gorki Theater. Seit Mitte der 1990er Jahre ist Esther Esche vorrangig in zahlreichen Film- und Fernsehrollen zu sehen. 2003 erhielt sie den Darstellerpreis als "Beste Schauspielerin" des Europäischen Filmfestes in Brest. Sie arbeitet als Dozentin für Schauspiel an verschiedenen Schauspielschulen.

Andreas Greger ist seit 1986 Solocellist der Staatskapelle Berlin. Er studierte bei Joseph Schwab an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin. Als Solist trat Andreas Greger mehrfach bei Rundfunkaufnahmen sowie bei Konzerten im In- und Ausland in Erscheinung und erspielte Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Weitere Zwischenstationen waren die Staatskapelle Berlin, das Berliner Sinfonie-Orchester und das Große Rundfunkorchester Berlin. Mit dem Streichtrio Berlin absolviert er seit 1992 eine internationale Karriere. Andreas Greger ist Professor für Violoncello an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin.

Daten & Fakten

  • Wer: Esther Esche liest / Andreas Greger spielt
  • Was: Komödiantisch-musikalische Lesung: Der Hase im Rausch spielt Cello
  • Wann: Mittwoch, 23.10.2019, um 19:00 Uhr
  • Wo: Rhön-Rennsteig-Sparkasse / Filiale Suhl-Steinweg

Tickets für beide Veranstaltungen gibt es wie gewohnt in den bekannten VVK-Stellen und unter www.provinzkultur.de

Die folgenden Provinzkultur-Veranstaltungen:

  • Konzert: Der Club der toten Dichter mit Katharina Franck "So und nicht anders" – Fontane neu vertont
    • Donnerstag, 24.10.2019 / 20.00 Uhr / Suhl / Congress Centrum, Saal Simson
  • Lesung: Martin Brambach & Christine Sommer lesen Albert Ramsdell Gurneys "Love Letters" – ein Briefwechsel                 
    • Freitag, 25.10.2019 / 20.00 Uhr / Suhl / IHK Südthüringen Suhl
  • KinderProvinzschrei: Knalltheater "König Drosselbrat"
    • Samstag, 26.10.2019 / 15.00 Uhr / Suhl / Congress Centrum, Türmchen
  • Gespräch: Thomas Thieme und Frank Quilitzsch "Ich Hoeneß Kohl"
    • Samstag, 26.10.2019 / 15.00 Uhr / Suhl / Congress Centrum, Saal Simson
  • Lesung: Daniela Dahn "Der Schnee von gestern ist die Sintflut von heute"
    • Samstag, 26.10.2019 / 17.30 Uhr / Suhl/ Congress Centrum, Vampir

Kontakt

PROVINZKULTUR e.V.
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Tel. 03681 / 807 44 67
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