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KunstForum Gotha startet ab 5. Mai 2020 in die Wiedereröffnung

04.05.2020

Gert Weber

Die neue Ausstellung im KunstForum Gotha, welches ab dem 5. Mai 2020 wieder für Besucher zugänglich sein wird, spiegelt unter dem Titel „Malen gegen die Ohnmacht“ Erfahrungen aus dem Leben des Malers Gert Weber wider.

Öffnung mit Einschränkungen 

Die Öffnung des KunstForum Gotha ist für alle Besucherinnen und Besucher derzeit noch mit verschiedenen Einschränkungen verbunden. So dürfen maximal zehn Personen gleichzeitig die Ausstellung besichtigen, damit die empfohlenen Abstände untereinander eingehalten werden können und genügend Freiraum zum Verweilen und Besichtigen vor den Objekten besteht.

Weitere Personen müssen vor dem Gebäude bzw. unter Einhaltung des Mindestabstandes (1,50 m) im Foyer warten. Im Kassenbereich ist sowohl zum Schutz der Kunden als auch der Mitarbeiter ein Hygieneschutz installiert und mit einer Durchreiche versehen. Markierungen weisen auf die Abstandseinhaltung in diesem Bereich hin.

Der Ein- und Ausgang aus dem Gebäude ist separat geregelt und gekennzeichnet. Innerhalb der Ausstellung machen Hinweise und Markierungen auf dem Boden die Besucher auf eine einheitliche Führungsrichtung aufmerksam.

Generell ist der Weg durch die Ausstellung nach oben über die Treppen und nach unten zum Ausgang mit dem Fahrstuhl einzuhalten. Es darf maximal eine Person mit dem Fahrstuhl fahren. Ausgenommen hiervon sind minderjährige Kinder. Diese können den Fahrstuhl in Begleitung eines Elternteils bzw. einer Begleitperson nutzen. Für den Weg nach oben in die einzelnen Etagen dürfen lediglich Menschen mit Behinderung oder sonstigen körperlichen Einschränkungen den Fahrstuhl benutzen. Mindestabstände und gegenseitige Rücksichtnahme beim Ein- und Aussteigen sind hierbei zu beachten.

Über Gert Weber

Weber konnte während der DDR-Zeit nur im Schatten der Kirche ausstellen und arbeiten. Vom offiziellen Kunst- und Kulturbetrieb ferngehalten, entstanden während der 1980er Jahre zahlreiche systemkritische Werke wie die fünfteilige Allegorie „Alte Männer“ (1988), die nun seit langer Zeit wieder in Thüringen zu sehen sein wird.

Nach dem politischen Umbruch behielt Gert Weber seinen kritischen Blick für die Missstände in der Welt bei. Die mahnende Botschaft in seinen Werken soll aber nicht als Negation des Lebens verstanden werden.

Neben dem bildkünstlerischen Schaffen machte sich Gert Weber bei anspruchsvollen denkmal-pflegerischen Projekten sowie bei der Restaurierung historischer Malereien einen Namen. Beachtung über die Landesgrenzen hinaus fand die 2006 fertiggestellte Neufassung des Deckengemäldes in der Kuppel des Burschenschaftsdenkmals in Eisenach.

Webers Werke befinden sich mittlerweile unter anderem im Deutschen Historischen Museum Berlin, der Universität Leipzig, im Stadtmuseum Düsseldorf, in den Meininger Museen, in dem Dommuseum Fulda sowie in zahlreichen weiteren privaten und öffentlichen Sammlungen.

Daten und Fakten zur Ausstellung

  • Ausstellungstitel: Gert Weber „Malen gegen die Ohnmacht“
  • Ausstellungsort: KunstForum Gotha, Querstraße 13-15, 99867 Gotha
  • Öffnungszeiten: 10 bis 17 Uhr (Di.-So., Feiertage)
  • Preise: 4,00 Euro (ermäßigt 3,00 Euro)
  • kein Getränkeverkauf 

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.kunstforum-gotha.de

Kontakt

KulTourStadt Gotha GmbH
Maja Wieczorek
Brühl 4
99867 Gotha
Tel.: +49 3621 / 510 442
m.wieczorek@kultourstadt.de
www.kultourstadt.de

Foto: © Kuenstler