Thüringer Wald: hier entdecken Sie Thüringen

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Oberhof

Oberhof

Oberhof, am berühmten Rennsteig im Thüringer Wald. Die Ruhe, die saubere Luft und die Landschaft zogen bereits im 19. Jahrhundert die ersten Sommerfrischler nach Oberhof. Die Reize des Winters sorgten Jahre später für eine rasante Entwicklung des Wintersports.

Oberhof vereint Natur, Aktivität und Gesundheit in einer einzigartigen Kombination. Sie erleben 365 Tage im Jahr Schnee und können Langlaufen wann immer Sie möchten, in der LOTTO Thüringen Skisport-HALLE Oberhof. Erkunden Sie "Exotisches" im Exotarium oder erleben Sie im Winter den Nervenkitzel bei einer Fahrt im Original Viererbob. Bestaunen Sie seltene Gebirgspflanzen im Rennsteiggarten oder sehen Sie den Traditions-Handwerkern in den Schauwerkstätten zu. Sie haben die Wahl.

Im Winter sportelt es mit kilometerlangen Loipen und Winterwanderwegen, Alpin-Ski und Rodeln, aber auch im Sommer sind die Sportangebote reichlich. Der Rennsteiglauf im Frühjahr ist der größte Lauf seiner Art in Deutschland. Sportlich aktiv sein mit Nordic Walking in bezaubernder Natur, Mountainbiken und Inline Skaten oder eine Tour auf Ski-Rollern sind nur einige Beispiele für die vielen Möglichkeiten. Der Bikepark Oberhof am Fallbachhang hat von Mai bis Oktober mit Liftbetrieb geöffnet. Oberhof ist beim deutschen Skiverband (DSV) als Nordic Aktiv Zentrum  zertifiziert.

Jeder Urlaubsgast in Oberhof kommt in den Genuss der Oberhof Card, mit der zahlreiche Freizeitangebote kostenfrei oder mit Vorteil genutzt werden können.

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Oberschönau

Oberschönau

Der traditionsreiche Wander- und Wintersportort Oberschönau begrüßt Sie in der Idylle des Thüringer Waldes. Ideal ist die Lage am Rennsteig (ca. 3 km) sowie die Nähe zum internationalen Wintersportort Oberhof (ca. 10 Autominuten). Dichte rauschende Fichtenwälder, knapp 900 Meter hohe Berge bestimmen das reizvolle Landschaftsbild und bieten zu jeder Jahreszeit vielfältige Erholungsmöglichkeiten. Im Winter locken präparierte Skiwanderwege und die nahen Skigebiete von Oberhof und Steinbach-Hallenberg.

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Oberweißbach

Oberweißbach

Die Fröbelstadt Oberweißbach ist eingebettet in eine reizvolle Mittelgebirgslandschaft (570-700 m Höhe). Geradezu berühmt ist die Oberweißbacher Bergbahn, die mit ihrer Seilkonstruktion einmalig ist. In rund 18 Minuten überwindet die Bahn rund 320 m Höhenunterschied.

Sehenswert sind zudem der Fröbelturm und das Geburtshaus des großen Pädagogen und Begründers der Kindergärten, Friedrich Fröbel. Es ist eines der lohnendsten Ausflugsziele im "Thüringer Kräutergarten".

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Oehrenstock

Oehrenstock

Die Gemeinde Oehrenstock, seit März 1994 Ortsteil der Stadt Langewiesen, liegt am Nordostrand des Thüringer Waldes im Tal der Oehre in einer Höhe von 560 bis 600 m NN. Die waldreiche Umgebung des Ortes bietet reizvolle Aussichten auf das Thüringer Berg-und Hügelland, die Goethe-Stadt Ilmenau und das Vorland des Thüringer Waldes.

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Ohrdruf

Ohrdruf

Ohrdruf liegt am Nordrand des Thüringer Waldes an der Ohra, die ausgedehnte Auenlandschaft auf der einen und die naheliegenden Berge des Thüringer Waldes auf der anderen Seite bilden den grünen Rahmen für eine kleine Stadt mit großer Geschichte. Der Ursprung Ohrdrufs wird auf die Zeit um 724/725 zurückgeführt, als Bonifatius sein Wirken in Thüringen entfaltete. Im Jahre 777 weihte Lullus, der eifrigste Schüler des Bonifatius und dessen Nachfolger auf dem erzbischhöflichen Stuhle zu Mainz, die Petrikirche auf der rechten Seite der Ohra. 980 wurde die Petrikirche durch die in Thüringen reichbegüterte Hersfelder Abtei mit einem für 15 Domherren dotierten Augustiner Chorherrenstift verbunden. Durch die Gründung dieses Stifts wird Ohrdruf zum Mittelpunkt der weitläufigen Hersfelder Besitzungen und später Hauptsitz der geistlichen Gerichtsbarkeit für das gesamte südwestliche Thüringen. Diese wichtige Stellung konnte Ohrdruf bis weit in das 14. Jahrhundert hinein behaupten. Erst im Jahre 1344 wurde das Stift nach Gotha verlegt, da Ohrdruf den geistlichen Herren im zu dieser Zeit tobenden Grafenkrieg keine ausreichende Sicherheit bot. Einen Ersatz für den erlittenen Verlust hat Ohrdruf dadurch erhalten, dass die Grafen von Käfernburg den Herren von Tonna und Grafen von Gleichen das Schultheißenamt über Ohrdruf anvertrauten. Diese verwalteten das Amt energisch und wohlwollend beinahe 300 Jahre und machten Ohrdruf im Jahre 1550 mit dem Bau des Schlosses Ehrenstein zu ihrer Residenz und zum Zentrum der Grafschaft Obergleichen. Die erste Erwähnung, die auf die Erlangung des Stadtrechtes schließen lässt, stammt aus dem Jahre 1348. In den Jahren 1611, 1625/26 und 1635/36 überzog die Pest das Land und kostete über der Hälfte die Bevölkerung der Stadt und des Umlandes das Leben. 1695 - 1700 wohnte Johann Sebastian Bach bei seinem älteren Bruder Johann Christoph Bach in Ohrdruf. Dieser 5-jährige Aufenthalt und das Wirken Johann Christoph Bachs und dessen Nachkommen erheben Ohrdruf in den Rang einer echten „Bach-Stadt“. Die großen Brände der Jahre 1510, 1753 und 1808 vernichteten nicht nur wertvolle Gebäude und vermutlich auch Akten, Urkunden, Freiheiten und Gerechtigkeiten. So wurden z.B. in der Nacht von 5. zum 6. Januar 1808 binnen zwei Stunden das alte Renaissance-Rathaus, die Fachwerkhäuser am Markt, die Michaeliskirche sowie das Wohnhaus des Organisten Johann Christoph Bach ein Raub der Flammen. Mitte des 19. Jahrhunderts siedelten namhafte Betriebe der Porzellan-, Puppen- und Spielwarenindustrie in Ohrdruf. Mit einer Vielzahl neuer Erfindungen und Patente (Schaukelpferd, Charakter Baby 1910, Puppenkopf mit Schlafaugen 1911, Puppenkopf mit Stimme 1912) bestimmte man maßgeblich die Entwicklung und belieferte neben dem Binnenmarkt insbesondere England, Kanada und Amerika.

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