Thüringer Wald: hier entdecken Sie Thüringen

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Paulinzella

Paulinzella

Die Geschichte des idyllisch gelegenen Dörfchens Paulinzella ist auf das Engste mit der Gründung und Entwicklung des Klosters Paulinzella verbunden. Heute ist Paulinzella ein touristischer Anziehungspunkt für Besucher, Touristen und Wanderer, der über die Landstraße Rottenbach-Stadtilm oder über die Bahnstrecke Saalfeld-Arnstadt zu erreichen ist. Anziehungspunkte sind neben der romanischen Klosterruine das Museum zur Kloster-, Forst- und Jagdgeschichte im Jagdschloss, die Ausstellung "Vom Steinbeil bis zur Motorsäge" (zur Zeit auch im Jagdschloss zu sehen) und der Kräutergarten unweit der Klosterruine.

Eine Vielzahl von Wanderwegen, so auch der Thüringenweg, laden zu ausgedehnten Spaziergängen und Wanderungen in sauberer, frischer Waldluft ein. Mit dem Rad kann man Paulinzella z.B. auf dem Klosterradweg erreichen. Industrielle Ansiedlungen und Landwirtschaft sind hier nicht ansässig. Wesentlich ist allerdings für das mit ca.1500 ha große Waldgebiet in der Paulinzellaer Flur die Forstwirtschaft, wo auch das gleichnamige Thüringer Forstamt seinen Sitz hat.

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Pennewitz

Pennewitz

Pennewitz - Tor zu "Airlebnissen"

Pennewitz liegt am Nordhang des Langen Berges, an der B 88 nahe des Rennsteigs. Der kleine Ort hat eine sehenswerte Landschaftskulisse mit vielen Teichen und Ebenen, sowie ausgedehnte Waldstücke bis nach Paulinzella. Gut beschilderte Wanderwege und der Fernradweg "Thüringer Waldrandroute" mit Anbindung u. a. zum Saale- und Ilmtal-Radweg laden zum Aktivwerden ein, länger zu verweilen und einen ruhigen erholsamen Urlaub zu genießen.

Ein ganz besonderes Er(Air)lebnis bietet das Chartern eines der kleinen Flugzeuge auf dem Pennewitzer Flugplatz, der geeignet ist für Segelflugzeuge und einmotorige Maschinen. Angeboten werden Rundflüge, wegen der regen Nachfrage auf Anmeldung, um unsere Heimat und den Thüringer Wald von oben zu erkunden. Selbst das Absolvieren eines Flugscheins ist möglich, wobei man sich dafür mehr Zeit nehmen muss.

Wir freuen uns auf ihren Besuch!

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Piesau

Piesau

Idyllisch gelegen auf den Höhen des Thüringer Waldes finden Sie das Glasmacherdorf Piesau, in welchem die Glasherstellung seit über 380 Jahren beheimatet ist. Die Geschichte des Ortes wird eindrucksvoll in den Piesauer Traditionsstuben dargestellt. In Piesau direkt am Rennsteig befindet sich mit 827m ü. NN der höchste Punkt des Landkreises Saalfeld Rudolstadt. Diese ausgezeichnete Lage ist der ideale Ausgangspunkt für einen Wanderurlaub der besonderen Art. In Piesau kann man auf gut ausgeschilderten Wanderwegen die reizvolle Natur des Thüringer Waldes erkunden und so manch seltene Naturschönheit bewundern. Alljährlich lockt ein bunter Bauern- und Handwerkermarkt die Besucher nach Piesau. Im Winter heißt es " Frischauf" auf Winterwanderwegen und "Ski und Rodel gut" auf gespurten Skiwanderwegen, Loipen Rodelbahnen und dem Rennsteig.

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Plaue

Plaue

Plaue ist die kleinste Stadt des Ilm-Kreises- an der B 4 und am Zusammenfluß der Zahmen und Wilden Gera gelegen sowie 8 km von Arnstadt und 11 km von Ilmenau entfernt. Seit dem Jahre 1335 Stadtrecht, kann Plaue auch aufgrund seiner Lage an der alten Handelsstraße Erfurt - Nürnberg auf eine lange und bewegte Geschichte zurückblicken. Neben Resten der alten Stadtmauer sowie mehreren Kirchen sind es vor allem die Schätze der Natur, die für Besucher von besonderem Reiz und Interesse sind.Im wasserreichen Plaueschen Grund des Geratales entspringen zahlreiche Quewllen, von denen die Karl-Marien-Quelle und die Kaiser-Günther-Quelle und der Springwegen seiner geologischen Besonderheiten die bedeutendsten sind.

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Plothen

Plothen

Auf einer Hochebene zwischen der Saale und dem Vogtland, liegt der Ort Plothen. Er ist slawischen Ursprungs und wurde urkundlich das erste Mal im Jahre 1500 erwähnt. Plothen wird "Land der tausend Teiche" genannt. In nördlicher und westlicher Richtung befindet sich das "Plothener Teichgebiet". Dieses Landschafts- und Naturschutzgebiet hat viel Platz für die artenreiche Flora und einen idealen Lebensraum, besonders für die Vogelwelt. Das unter Denkmalschutz stehende Pfahlhaus, das sich im Teich befindet, ist nicht nur das Wahrzeichen von Plothen, sondern hat eine große Bedeutung für das gesamte Teichgebiet. Im Pfahlhaus wurde ein Museum der Teich- und Fischwirtschaft eingerichtet.

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Pößneck

Pößneck

Pößneck, 1324 erstmals urkundlich als Stadt erwähnt, liegt in der Orlasenke inmitten einer reizvollen Landschaft: im Süden das Thüringer Schiefergebirge mit den Saale-Stauseen, im Norden die Buntsandsteinheide. Geologische Interessierte finden um Pößneck die bedeutendsten Zechstein-Riffe Deutschlands.

Die Pößnecker Altstadt ist ein einmaliges Zeugnis historischer Stadtbaukunst und steht unter Denkmalschutz. Ganz schön schräg ist der Pößnecker Marktplatz – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn mit seiner Neigung von 15 Prozent gehört er zu den steilsten in Thüringen. Umrahmt wird der Markt vom spätgotischen Rathaus und der Stadtkirche. In unmittelbarer Nähe lädt die frisch sanierte Pößnecker Fußgängerzone zum Verweilen ein.

Mit dem Museum642, das im November 2015 eröffnet wurde, hat Pößneck ein beispielhaftes Kleinod geschaffen. Das Denkmalensemble aus drei geschichtsträchtigen Gebäuden steht auf dem Gelände des ehemaligen Karmeliterklosters, das hier vor 700 Jahren gegründet wurde und bis zur Reformation bestand. Wenige Meter entfernt lockt der Weiße Turm, der einzige vollständig erhaltene Eckturm der früheren Stadtbefestigung, der heute als Aussichtsturm genutzt wird.

Pößnecks Innenstadt blüht zusehends auf. Pößneck ist Stadt des Buchdrucks, aber auch bekannt für Bier und Schokolade. Der Veranstaltungskalender der Stadt ist gut gefüllt mit Festen, Konzerten, Lesungen und mehr. Dazu gehören z.B. der Pößnecker Osterspaziergang, der Internationale Pößnecker Orgelfrühling, das Stadtfest am ersten Wochenende im September und das Lichterfest am 24. Dezember.

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Pottiga

Pottiga

Pottiga wurde 1325 erstmals erwähnt. Von seinen Anfängen her war Pottiga ein fester Rittersitz. Das Schloss mit dem Rittergut wechselte im Laufe der Jahrhunderte häufig seine Besitzer, bis es 1834 zerschlagen wurde. Übrig geblieben sind ein Teil des Wallgrabens, heute der Dorfteich (Bodendenkmal) und das Gesindehaus – bis 1911 als Schule genutzt – jetzt Wohnhaus Markt 9.

Ein Großteil von Pottiga wurde bei einem Brand 1869 zerstört. Bedeutend für den Ort war die alte Wallfahrtskirche im Ortsteil Arlas, die mit einem Ablass und Ablassmarkt ausgestattet war, zu dem die Kirmes in Arlas, Pottiga und Blankenberg abgehalten wurde. 1856 wurde der Markt nach Pottiga verlegt, der in der Gegenwart mit dem Pottigaer Marktfest am 3. Sonntag im September seine Fortsetzung findet.

Im Ortsteil Saalbach, ehemals der obere Saalehammer, bestand schon vor über 600 Jahren ein Hammerwerk. Landwirtschaft, Bergbau, der Wald und das Hammerwerk prägten den Ort und seine Bewohner. Die Weißnäherei in Heimarbeit besaß eine lange Tradition. Der Ort auf einer nach Südost abfallenden Saaleterasse hat eine freie Lage und zeigt ein geschlossenes Ortsbild mit einem Marktplatz im Zentrum des alten Dorfkernes in dessen Peripherie nach 1900 zahlreiche Siedlungshäuser und seit 50 Jahren die Landwirtschaftlichen Gebäude und Produktionsstätten der LPG entstanden.

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Probstzella

Probstzella

Mit ihren 18 Ortsteilen liegt die Einheitsgemeinde Probstzella idyllisch eingebettet zwischen den drei Naturparken Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale, Frankenwald und Thüringer Wald. Die Loquitz bildet hier ein besonders enges Tal mit grünen Auenwiesen und atemberaubenden Ausblicken von den umliegenden Bergen des Mittelgebirges.

Dem Flusslauf folgen der Loquitzradwanderweg, die Bundesstraße 85 und die Eisenbahnstrecke zwischen Nürnberg und Leipzig, wodurch eine gute Erreichbarkeit der Gemeinde für Kurzausflügler und Urlauber gegeben ist.

Eine Vielzahl touristischer Angebote in der Region laden zum Verweilen ein. Entlang der Bier- und Burgenstraße, der Schieferstraße und der Porzellanstraße finden sie neben den typischen regionalen Besonderheiten wie dem Technischen Denkmal am Schieferbergwerk in Lehesten, dem Schiefermuseum in Ludwigsstadt, den Porzellanmanufakturen in Tettau und Gräfenthal, der Burg Lauenstein und der Naturpark-Informationsstelle in Probstzella auch Überraschendes.

Fast etwas unwirklich in der schiefergedeckten Idylle Probstzellas wirken die strengen Bauformen des Haus des Volkes in der Ortsmitte. Der hoch aufragende Gebäudekomplex mit Hotel, Café und Restaurant wurde vom Industriepionier Franz Itting 1927 errichtet und ist das größte Baudenkmal der Bauhauszeit in Thüringen. 

Besonders geprägt wurde die Region um Probstzella durch ihre Lage im ehemaligen Grenzgebiet der DDR. Der Grenzbahnhof in Probstzella, ein museal aufbereiteter Beobachtungsturm auf dem Hopfberg und das "Grüne Band" zeugen von dieser Geschichte. Wer sich näher dafür interessiert, kann sich bei einer geführten Wanderung und einer Filmvorführung darüber informieren (Kontakt über Touristinformation oder Haus des Volkes).

Für Wanderer gibt es eine Vielzahl schöner Wanderrouten.



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