Thüringer Wald: hier entdecken Sie Thüringen

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Rabenäußig

Rabenäußig

Der Ort Rabenäußig, zugehörig zur Gemeinde Frankenblick besteht aus vier Siedlungsbereichen: Hohetann, Fichtach, Melchersberg und Rabenäußig selbst. Hohetann entstand als Rodesiedlung und wurde 1317 erstmals als „bi den hohen tannen“ urkundlich erwähnt. Rabenäußig liegt im westlichen Teil des Ortes. Er wird erstmals in einem um 1275 anzusetzenden Lehensverzeichnis der Herren von Sonneberg als „Rabenuwesez“ aufgeführt. 1445 befand sich hier eine Glashütte. Den Mittelpunkt bildet heute Melchersberg. Diese im Spätmittelalter auf Rodeland gegründetet Siedlung ist weit jünger als die anderen Ortsteile. Mit Waldarbeit und Märbelsteinpicken verdienten sich die Einwohner ihren Lebensunterhalt. Später wandten sich immer mehr Einwohner der Spielwarenherstellung zu. Unmittelbar unterhalb von Melchersberg liegt frei auf dem Fichtacher Berg die Siedlung Fichtach. Als Besitz des Klosters Banz und als Lehen der Herren von Schaumberg findet man sie erstmals im 14. Jahrhundert erwähnt. Natur- und Wanderfreunden ist dieser am höchsten gelegene Teil unserer Gemeinde sehr zu empfehlen. Von hier aus kann man seinen Blick bis weit ins Fränkische schweifen lassen und bei guter Sicht sogar die Veste Coburg erkennen.

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Rauenstein

Rauenstein

Der Ort Rauenstein, zugehörig zur Gemeinde Frankenblick liegt romantisch eingebettet in einem Tal, umrahmt von über 800m hohen dichtbewaldeten Bergen am Südhang des Thüringer Waldes. Die einzigartige Landschaft zwischen Coburg und dem bekanntesten Wanderweg Thüringens, dem Rennsteig, überzeugt schon in den ersten Stunden.

Das Wahrzeichen des Ortes ist die Burgruine "Rauenstein", die im 30jährigen Krieg bis auf ein paar Mauerreste vollends zerstört wurde. Unmittelbar davor befindet sich die St.-Marien-Georgskirche, welche zugleich Orts-, Burg- und Begräbniskirche der Herren von Schaumberg war.

In Rauenstein siedelte sich 1784 die Porzellanindustrie an. Die hohen Gebrauchseigenschaften des Rauensteiner Porzellans machten es weltweit bekannt und beliebt. Im Museum Neues Schloss Rauenstein ist die Geschichte der Porzellanindustrie dargestellt, viele schöne Ausstellungsstücke lassen Sammlerherzen höher schlagen. Besonders bekannt ist die Firma "Schildkröt". Die beliebten "Schildkröt-Puppen" kann man ebenfalls im Museum Neues Schloss Rauenstein bewundern.

Wander- und Radwanderwege laden dazu ein, die Region um Rauenstein zu erkunden. Herrliche Fernblicke werden Sie auf Ihren Touren begeistern. Bei Wanderungen bis hinauf zum nahegelegenen Rennsteig oder in das Vorland des Thüringer Waldes finden Sie Erholung und Entspannung. Wandern, Radeln und im Winter ausgedehnte Langlauf- und Winterwanderwege durch eine herrlich verschneite Winterlandschaft garantieren einen abwechslungsreichen Aufenthalt. Auch lohnt im Sommer ein Besuch der "Zinselhöhle", der einzig naturbelassenen Tropfsteinhöhle in Südthüringen, im Nachbarort Meschenbach.

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Reichmannsdorf

Reichmannsdorf

Blickt man vom Leipziger Turm in Schmiedefeld nach Nordosten, liegt auf dem Hochplateau der Saalfelder Höhe Reichmannsdorf. Die alte Goldgräbersiedlung blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Am nahen Goldberg wurde seit dem 12. Jahrhundert Gold gewonnen. Die Goldvorräte erschöpften sich, aber noch heute finden geduldige Goldsucher mit Schaufel und Pfanne so manches schöne Belegstück des edlen Metalls im Schlagebach. Im Erlebnismuseum " Rotschnabelnest" mit Handwerkermuseum, Märchen- und Sagenzimmer , Gold- und Heimatstube erwartet Sie die größte Schatztruhe Deutschlands sowie eine Dukatenpresse, mit der Sie Ihre eigenen Münzen prägen können. Im Porzellanmuseum des Ortes mit historischem Rundofen können Sie altertümliches Handwerk hautnah erleben.

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Remptendorf

Als  Reinbotindorf wurde der Ort erstmals 1325 in einer Urkunde erwähnt. Im 11. Jahrhundert sei das aus 10  Häusern bestehende Dorf von Räubern aus dem Frankenwald überfallen worden. Sie seien aber von mutigen Männern überrannt und zurückgedrängt worden. Auch das Ortswappen erinnert mit zwei keulentragenden Männern an diese Sage. Im Sprachgebrauch der Einwohner werden noch heute das Ober- und Unterdorf als Oberrent bzw. Unterrent bezeichnet.

Im 15. Jahrhundert wurden im Kirchenregister 60 Haushaltsvorstände und 2 Rittergüter eingetragen. Jahrhundertelang war die Bauernschaft dem Druck der feudalen Rittergüter an die Gemeinde Remptendorf verkauft. Die Wohnhäuser der Ritterschaft sind noch immer vorhanden. Der Ortsteil „Herrengarten" erinnert bis heute an die Feudalzeit. 1806 zogen Truppen von Napoleon durchs Dorf, die Bewohner flohen mit dem Vieh in ein Waldstück des Burgwaldes, das den Namen „Alte Heimat" erhielt und auch heute noch trägt.

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Rohr

Rohr

Rohr-besitzt die älteste Hallenkrypta(815). Auch die befindliche Michaeliskirche, die im 9. Jahrhundert Benediktinerkloster und im 10. Jahrhundert Kaiserpfalz war, wird jährlich von zahlreichen Touristen besichtigt. Ein zweites Kloster befand sich außerhalb des Ortes, dessen alte Mauern heute noch ein Begriff von der Ausdehnung der Stiftung gebe. Das fränkische Fachwerkensemble in Ortsmitte ist eine Augenweide.

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Rohrbach

Rohrbach

Rohrbach, ein kleiner Ort im Tal der schwarzen Sorbitz, inmitten hoher Wälder bietet dem Erholungssuchenden das, was er sich von seinem Urlaub verspricht. Sieben liebliche Seitentäler, alle von Bächlein durchrieselt, charakterisieren das Landschaftsbild. Zahlreiche Ausflugsziele, viele Spazier-und Wanderwege mit Ruhebänken geben Gelegenheit zur Erholung. Das wachsende Freizeit-und Fitneßangebot laesst dem Feriengast den Aufenthalt zu einem Erlebnis werden.

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Rottenbach

Rottenbach

Der größte Ort der ehemaligen Einheitsgemeinde Rottenbach, jetzt ein Ortsteil der Stadt Königsee-Rottenbach liegt an der Mündung des Rottenbaches in die Rinne, am nördlichen Rand des Thüringer Waldes sowie im LSG "Rinne-Rottenbachtal". Die Landschaft der umliegenden Ortsteile ist geprägt von der Landwirtschaft (Wiesen, Weiden, Acker, Feldbau) und großen Waldgebieten. Urlauber können sich im Sommer im idyllisch gelegenen Waldbad erholen oder attraktive Wander- und Ausflugsziele u. a. zur Klosterruine in Paulinzella  mit Museen im Jagschloss und im Forstamt, zur Burg Greifenstein in Bad Blankenburg und zum Trippstein mit Ausblick in das Schwarzatal in Angriff nehmen. Außerdem ist Rottenbach Anfangs- und Endpunkt der Oberweißbacher Berg- und Schwarzatalbahn.

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Rotterode

Rotterode

Idyllisches Bergdorf in der Ferienregion "Haseltal" mit abwechslungsreichen Ferienfreuden (Reiten, Tennis, Klettern). Verkehrsgünstige Lage zwischen Oberhof und Schmalkalden. Waldreiche Umgebung mit zahlreichen Spazier- und Wandewegen sowie anspruchsvollen Mountainbikestrecken durch die Höhenzüge des Thüringer Waldes. Der Rennsteig ist ca. 5 km entfernt. Im Winter - gespurte Skiwanderwege. Im Ort: Gastliche Ferienquartiere (Fewo und Fehäuser, Pension) und Thüringer Gastronomie

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Rudolstadt

Rudolstadt

Die Stadt liegt am Ufer der Saale, in einer waldreichen Landschaft am Ausgangspunkt zum sehenswerten Schwarzatal. Weithin sichtbar erhebt sich über der Stadt die Heidecksburg. Das ehemalige Residenzschloß birgt in seinen Innenräumen eine Fülle von architektonisch und kulturhistorisch wertvollen Kostbarkeiten. Am Fuße der Heidecksburg lädt die historische Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen, ihren Kirchen und Renaissance-Bürgerhäusern zum Verweilen ein. Im 19. Jahrhundert erlebte Rudolstadt eine kulturelle Blüte und viele Dichter und Denker fühlten sich von der idyllischen Residenzstadt angezogen. So kam es, dass sich am 7. September 1788 Goethe und Schiller erstmals in Rudolstadt begegneten. Doch auch Fichte, Humboldt, Schopenhauer, der Musiker Richard Wagner, Franz Liszt und Paganini, sowie der Pädagoge Friedrich Fröbel fühlten sich mit der Stadt und ihrer Umgebung eng verbunden.

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Ruhla - Bergstadt am Rennsteig

Ruhla - Bergstadt am Rennsteig

Die Bergstadt Ruhla, 15 km südlich von Eisenach, liegt in einer landschaftlich reizvollen Gegend des Naturparkes Thür. Wald, eingebettet in ein enges Gebirgstal, das Erbstromtal. Auf der Kammhöhe des Gebirges führt etwa 2 km von Ruhla entfernt der bekannte Wanderweg des Thür. Waldes, der Rennsteig, vorbei, von dem man oft einen großartigen Fernblick bis zum Inselsberg und zur Wartburg findet.  Ruhla bietet ein weites Betätigungsfeld für Freizeitwanderer, Skisportler und Mountainbiker. Auf dem Ringberg steht der einzige Aussichtsturm des westl. Thür. Waldes, der Alexanderturm. Am Fuße des Ringberges findet man den einzigen Miniaturenpark Thüringens - mini a thür. In unmittelbarer Nähe wurde 2009 eine neue Sommererlebnisrodelbahn eröffnet.  Im Herzen der Stadt liegt das Orts- und Tabakpfeifenmuseum. Das Uhrenmuseum der Stadt belegt mit einer Vielzahl von Exponaten die traditonsreiche Entwicklung der Uhrenindustrie des Ortes.

 

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Ruhla-Thal

Ruhla-Thal

Thal, Stadt Ruhla, mit seinen heute etwa 2000 Einwohnern liegt inmitten eines natürlichen Waldschutzgebietes in einer Höhe von 330 m über NN. 1241 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Ab 1865 entwickelte sich Thal zu einem beliebten Erholungsort. Ob für Geologen, Höhlenforscher, Botaniker, Wanderer oder einfach nur Menschen, die die schöne Umgebung und die gute Luft genießen möchten, ist Thal immer eine Reise wert. Sehenswürdigkeiten: Burgruine Scharfenberg mit restaurierten u. begehbaren Turm Ober-und Unterhof, heute genutzt als Begegnungsstätte, Heimatstube u. Rathaus Wilhelmiterkloster Weißenborn mit Klosterkirche 600-jährige Dorflinde

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