Thüringer Wald: hier entdecken Sie Thüringen

Alle Orte A-Z

U (4)
Uhlstädt-Kirchhasel

Uhlstädt-Kirchhasel

Wer Thüringen erkunden will, kommt an der Gemeinde Uhlstädt-Kirchhasel nicht vorbei. Sie liegt zwischen der Heidecksburg im Westen, Schloss Kochberg im Norden und der Leuchtenburg im Osten und ist heute eine geschichtsträchtige Region. Das touristische Angebot ist breit gefächert und bietet zahlreiche Ziele für Wanderungen zu Fuß, auf dem Wasser oder mit dem Rad. In der Uhlstädter Heide mit ihrem 1082 Hektar großen Naturschutzgebiet findet der Erholungssuchende ein weit verzweigtes Wanderwegenetz, das gut ausgeschildert und reichlich mit Schutzhütten und Ruhebänken versehen ist. Lohnende Ausflugsziele sind neben dem Wasserschloss Kochberg und Liebhabertheater, der Luisenturm Kleinkochberg, Burgruine Schauenforst, die Waldkirche Weißbach, die Kirchenruine Töpfersdorf und die Ausflugsgaststätte Jagdhof Kienberghaus mit einem herrlichen Blick ins Saaletal. Zahlreiche Feste gestalten alljährlich das kulturelle Leben in der Gemeinde, wie das Flößerfest in Uhlstädt (alle 2 Jahre ungerade Jahreszahl), das Fest der 1000 Lichter auf dem Luisenturm Kleinkochberg oder das Schaunforstfest bei Rödelwitz. Als Besucher des Saaletals sollte man sich auf keinen Fall eine Floßfahrt auf der Saale und den Besuch des Flößereimuseums in Uhlstädt entgehen lassen. Besonderer Beliebheit erfreuen sich Trauungen auf Schloss Weißenburg und Schloss Kochberg. Die Geschichte der Schlösser reicht weit ins Mittelalter zurück.

mehr Informationen über Uhlstädt-Kirchhasel

Ummerstadt

Ummerstadt

Kleinste Stadt Thüringens

Im südlichsten Winkel des Heldburger Unterlandes, nahe der ehemaligen innerdeutschen Grenze liegt Ummerstadt, die kleinste Stadt Thüringens und zweitkleinste Stadt Deutschlands. Bereits 837 wird Ummerstadt erstmals erwähnt. Aus dieser Zeit stammt die noch gut erhaltene frühromanische Wehrkirche mit Vorturm und Maueranlagen "St. Andreas auf dem Berg". 1394 erhielt Ummerstadt Stadtrecht. Seine Blütezeit erlebte Ummerstadt nach dem 30-jährigen Krieg durch das weit über die Grenzen Thüringens hinaus bekannte Töpferhandwerk. Dies bescherte der Stadt großen Reichtum, der noch heute an den Fachwerkbürgerhäusern auf dem Marktplatz und dem Viehmarkt abzulesen ist. Die gesamte historische Altstadt wurde 1990 als Flächendenkmal unter Schutz gestellt, sie bildete die Kulisse für den Kinofilm "Luther".

Regelmäßig stattfindende Stadtführungen beinhalten unter anderem einen Besuch der barocken Stadtpfarrkirche St. Bartholomäus, des 1861 errichteten und noch im Originalzustand erhaltenen Kommunbrauhauses, sowie des am Luthersberg gelegenen Heimatmuseums, das vor allem durch die typischen Ummerstädter Töpferwaren einen Einblick in die regionale Kulturgeschichte gibt. 

Die sanfte hügelige Landschaft mit dichten Laubwäldern, selten gewordenen Streuobstwiesen und naturnahen Bächen lädt mit einem gut beschilderten Wanderwegenetz zu erlebnisreichen Ausflugstouren ein. Durch die Einbindung des Grünen Bandes und der Außenstationen des Zweiländermuseums Rodachtal in Streufdorf erfährt der Besucher auf seiner Wanderung viele interessante geschichtliche Zusammenhänge aus der Zeit des geteilten Deutschlands. Zu besichtigen ist das geschleifte Dorf Erlebach mit seiner Gedenkstätte sowie das Ummerstädter Kreuz. Seit 2005 bietetUmmerstadt Naturführungen zum Grünen Band und zu den historischen Streuobstwiesen an, deren terrassenförmige Anlagen auf die Zeit Karl des Großen zurückgehen. Diese Führungen werden speziell auch auf Familien und Kinder zugeschnitten. Anschließend sind Sie in den gemütlichen Gaststätten zur Einkehr eingeladen. Dann haben Sie die Gelegenheit, den aus eigenen Äpfeln hergestellten Saft und das zweimal jährlich gebraute Landbier zu kosten.  

mehr Informationen über Ummerstadt

Unterschönau

Unterschönau

Die erste urkundliche Erwähnung fand der kleine Ort mit dem Namen "Schönau" im Jahre 1362. Ausgangspunktfür die Siedlungsentwicklung im Schönaugrund war zu dieser Zeit ein Eisenhammer, der unterhalb der Burg "Hallenburg" verzeichnet war und der zu den ältesten Zeugen für das traditionreiche Eisenhandwerk in der Region zählt. Unterschönau nannte man den Ort vom Jahre 1584 an.

Heute ist Unterschönau durch die schöne Lage zwischen Oberhof und Steinbach-Hallenbergund durch die Nähe zum Rennsteig ein beliebter Ausgangspunkt für Wander- und Mountainbiketouren sowie für Skiwanderungen.

mehr Informationen über Unterschönau

Unterweißbach

Unterweißbach

Unterweißbach ist ein idyllischer Erholungsort. Er erstreckt sich in einer Entfernung von ca. 13 km nördlich des Rennsteiges in den Tälern des Weißbaches, der Lichte und der Schwarza, abseits der großen Ortschaften und Fernverkehrstraßen im Thüringer Schiefergebirge. Die Gemeinde wird eingerahmt von den bis zu 710 m aufragenden, bewaldeten Bergen. Die höchste Erhebung ist der Quittelsberg. Unterweißbach wird erstmalig 1394 im Erbzinsregister erwähnt.

mehr Informationen über Unterweißbach