Aktivregion Rennsteig im Thüringer Wald

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Der Trusetaler Hauptgang

Ein neuer Top-Spot in Thüringens Kletterlandschaft

 

Trusetaler Hauptgang | © Christian Heilwagen

Seit dem Frühjahr 2021 dürfen die bisher zwölf Thüringer Klettergebiete ein 13. in ihrer Mitte begrüßen. „In ihrer Mitte“ trifft es auch geografisch, denn der neue Spot, Trusetaler Hauptgang, befindet sich sehr zentral am Ortsrand der Stadt Trusetal südseitig des Thüringer Waldes und ist von Meiningen, Schmalkalden, Bad Salzungen, Eisenach, Gotha aber auch der Landeshauptstadt Erfurt gut zu erreichen.

Geklettert wird hier in einer durch den Bergbau entstandenen Felsenschlucht an einem sehr reibungsarmen Granit, der wiederum einen interessanten Schieferanteil enthält. Die nordöstlich und südwestlich ausgerichteten Schluchtwände weisen mittlerweile eine Routenanzahl von knapp 60 Anstiegen auf, was den Hauptgang zu einem der „big five -Klettergebiete“ in Thüringen macht.

Die Einstiegsbereiche sind liebevoll familien- und kinderfreundlich hergerichtet und laden auch „Nichtkletterer“ zum Verweilen und Staunen ein. Der Trusetaler Hauptgang hat für alle etwas zu bieten. Das Schwierigkeitsspektrum reicht beinahe über die gesamte Skala (UIAA 1 bis 11), wobei die Art der Kletterei nicht vielfältiger sein könnte. Einfache und gut gesicherte Anstiege (Ministerweg 2, Kindertour 1) befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu großartigen Routen in den mittleren Graden (Steckdose 6+, Tischlein deck Dich 6, Skarabäus 7+), die viel Beweglichkeit, Technik und Fingerkraft fordern. Ausdauernder, athletischer und technischer sind die Klettereien der Südwestwand. Mit der Route Cheops 9+ beherbergt der Hauptgang eine der härtesten Plattenkletterein Mitteldeutschlands.

Die teilweise 25 Meter langen Touren warten mit ziemlich harten Boulderpassagen auf und bieten ein ideales Trainingsziel für Aspiranten des 9., 10. Und 11. Schwierigkeitsgrades. Egal, ob 2., 3., oder 10. Grad, eins gilt für alle Anstiege im Hauptgang: Die leichteste Lösung erschließt sich nicht sofort. Die Absicherung der Touren ist durchweg vorbildlich und erfolgte mittels Edelstahl Bühlerhaken (AustriAlpin 110 mm). Umgelenkt wird an Doppelstand-Bühlern oder Umlenkketten.

Auch die Jüngsten oder Anfänger können im Hauptgang unter erfahrener Anleitung die ersten Vorstiege wagen, da hier auch sehr leichte Kletterwege mit guter Absicherung zu finden sind. Für die Bereitstellung des Hakenmaterials zeichnet sich der DAV Landesverband Thüringen verantwortlich.
Grandios und einzigartig ist die ortsnahe Lage des Klettergebietes: Die malerische Bergbaustadt Trusetal hat alles zu bieten, was das Klettererherz begehrt. Gästezimmer, Gastronomie, Einkaufsmöglichkeiten, Bäcker und Fleischer sind vom Klettergebiet in wenigen Minuten fußläufig zu erreichen. An Ruhetagen bietet das Schwimmbad Brotterode oder der Trusetaler Wasserfall willkommene und erfrischende Abwechslung.

Routenliste (PDF)

Topos zum freien Download:

Kletterregeln am Trusetaler Hauptgang

  1. Das Klettern ist nur auf den vorgegebenen Routen erlaubt (Neutouren müssen mit der Stadt Brotterode- Trusetal abgesprochen werden).
  2. Bitte benutzt die Umlenkhaken und steigt nicht auf den Felskopf aus.
  3. Das Entfernen von Vegetation ist verboten. 
  4. Bitte keinen Müll hinterlassen und nehmt wieder mit, was ihr mitgebracht habt.
  5. Vermeidet Lärm am Fels. Die Anwohner und die Tiere des Waldes werden es danken. 
  6. Die Notdurft ist nur auf den dafür vorgesehenen Toiletten zu entrichten (öffentliche Toilette am Wasserfall).
  7. Putzen von Griffen und das Entfernen von Tickmarks sollte selbstverständlich sein.
  8. Das Entfachen von Feuer und wildes Campen ist verboten.
  9. Parkt vorausschauend und rücksichtsvoll auf den ausgewiesenen Parkplätzen (Parkplatz Wäscherei in Trusetal oder Parkplatz Trusetaler Wasserfall).