Aktivregion Rennsteig im Thüringer Wald

[#if schema_image??]
    [#if schema_image?is_hash]
        [#if schema_image.alt??]
            ${schema_image.alt}
        [/#if]
    [/#if]
[/#if]

Rennsteig A bis Z

Alles was Sie wissen müssen und schon immer wissen wollten.

Ausspanne 

War früher eine übliche Bezeichnung für ein Gasthaus oder eine Schänke an alten Handelsstraßen. Auf langen Handelsreisen war es erforderlich, Übernachtungspausen einzulegen. An Ausspannen bestand früher die Möglichkeit zum Ausspannen der Pferde aus den Fuhrwagen und Kutschen. Am historisch gewachsenen Rennsteig gibt es daher eine Menge davon zum Beispiel die Neue Ausspanne, die Alte Ausspanne, die Eisfelder Ausspanne, etc.

 

Bahnhof Rennsteig

Ende des 19. Jahrhunderts setzte sich der damalige Bürgermeister der Stadt Schleusingen für eine Eisenbahnstrecke über den Rennsteig bis nach Erfurt ein. Bereits 1904 eröffnete die Preußische Staatsbahn ihre erste Gebirgsbahn, eine Zahnradbahn zwischen Stützerbach und Schmiedefeld. Am Scheitelpunkt der Strecke war es später mit Dampflokomotiven notwendig einen Kopfbahnhof zu befahren. Somit entstand mitten im Wald der Bahnhof Rennsteig, der heute am Wochenende mit der Südthüringenbahn angefahren wird und mit dem „Gleis 1“ eine Gastwirtschaft enthält und regelmäßig mit einem Kulturprogramm aufwartet.

Blankenstein

Nach 169,3 km ist hier in Blankenstein an den Resten einer alten Seibitzbrücke – unweit der Mündung der Seibitz in die Saale – der Endpunkt des Rennsteigs erreicht. In dem Ort, der maßgeblich durch die Zellstoff- und Papierfabrik Rosenthal geprägt wird, endet die Eisenbahnlinie 565 von Saalfeld, die Wanderern und Radfahrern heute die Gelegenheit zur An- und Abreise für das Rennsteig-Erlebnisses bietet. Im Ort befinden sich zwei Gedenksteine, die an zwei berühmte Rennsteig-Wanderer erinnern: den Heimatschriftsteller August Trinius und Julius von Plänckner, dem Begründer des Rennsteig-Weges.

 

Christbaumschmuck 

Das Weihnachtsland am Rennsteig – Lauscha gilt als Geburtsort der Christbaumkugel. Der Legende nach konnte sich ein Glasbläser keine Nüsse oder Äpfel leisten, um seinen Christbaum zu schmücken und fertigte daher gläserne Kopien der Früchte. Schriftlich belegt ist der Christbaumschmuck erstmals für das Jahr 1847 und war jahrzehntelang ein Weltexportschlager. In der Region um Lauscha und Neuhaus am Rennweg findet man noch heute zahlreiche Familienbetriebe, die die mundgeblasenen und handbemalten Unikate produzieren.  Das Museum für Glaskunst Lauscha dokumentiert die erfolgreiche Regionalgeschichte, die mit Gründung der ersten Glashütte 1597 weit zurück reicht. In der nahe gelegenen Spielzeugstadt Sonneberg erhält man im Deutschen Spielzeugmuseum Einblick in die „Werkstatt des Weihnachtsmannes“. Zahlreiche Exponate erzählen die Geschichte einer Stadt, die Anfang des 20. Jahrhunderts 40 Prozent der deutschen Spielwarenprodukte herstellte.

Carl Herzog 

Carl Herzog verfasst 1832 „Ratschläge für Wanderer“ und übernimmt in seinem „Taschenbuch für Reisende durch den Thüringer Wald“ die Beschreibungen von Julius Plänckner wörtlich und ergänzt sie durch die erste Karte, welche den Rennsteig von der Saale bis zur Werra im Zusammenhang aufzeigt.

 

Dreiherrenstein 

Eine Besonderheit unter den Grenzsteinen stellen die 13 Dreiherrensteine dar. Sie markieren die territorialen Punkte, an denen früher drei Herrschaftsgebiete zusammenstießen. Sie sind ein Ausdruck der einstigen Thüringer Kleinstaatlichkeit. Heute gibt es an zwei Punkten wundervolle Gaststätten, die zur Einkehr einladen. Am Dreiherrenstein am Großen Weißenberg, gegenüber der Gaststätte „Waldschenke“, steht das am 20. September 1913 eingeweihte Denkmal des Dichters Victor von Scheffel (1826 – 1886), der das bekannte Rennsteiggedicht verfasste. 

Dreistromstein 

Der 1906 errichtete Obelisk kennzeichnet die Wasserscheide zwischen Elbe, Saale und Rhein und gilt als einer der interessantesten hydrografischen Punkte Mitteleuropas. Hier berühren sich fast die Quellbäche von Zu- und Nebenflüssen der drei großen deutschen Flusssysteme: Elbe, Weser und Rhein. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Obelisk steht der Kleine Dreiherrenstein (1733), der die ehemaligen Grenzen zwischen Schwarzburg-Rudolstadt, Sachsen-Coburg-Meiningen und Sachsen-Hildburghausen markiert.

 

Ebertswiese

Die Ebertswiese ist ein sumpfiges Wiesengelände im Quellgebiet der Spitter, gleichzeitig bekannt für den herrlichen Gasthof. Unterhalb der Ebertswiese stürzt die Spitter als höchster natürlicher Wasserfall des Thüringer Waldes in drei Stufen 20 m in die Tiefe. Unweit der Ebertswiese besteht im Bergsee Ebertswiese eine sensationelle Bademöglichkeit. Wanderer und Radfahrer können den Ferienpark Ebertswiese als Übernachtungsmöglichkeit nutzen.

 

Flurnamen 

Wilde Sau, Alte Tränke, Kalte Küche oder Mordfleck – es gibt eine Vielzahl von Flurnamen entlang und abseits des Rennsteigs. Sie beziehen sich auf alte Bezeichnungen von Bergen und Tälern, Waldgebieten, Bächen und oder besondere Plätze. Sie sind über viele Jahrhunderte überliefert, altes – haben ihren Ursprung auch in fremden Sprachgut - lassen interessante Rückschlüsse auf die Siedlungs- und Regionalgeschichte oder besondere Ereignisse zu.

 

Grenzsteine

Grenzstein zwischen Masserberg und Neustadt am Rennsteig | © Susen Reuter

Heute profitiert der Rennsteig von seiner einstigen Grenzlage. Über 1.300 Rennsteig- und Grenzsteine, viele von Ihnen eine Augenweide, säumen den Wegeverlauf. Der älteste Wappenstein am Rennsteig stammt von 1513 und zeigt auf der Vorderseite das kursächsische Wappen mit gekreuzten Schwertern und Rautenschwanz, auf der Rückseite das bischöfliche bambergische Wappen mit dem nach links gewandten Löwen, fränkischen Rechen und Turnierkolben. Besonders auf dem Schönwappenweg – einem Wegabschnitt bei Brennersgrün – kann sich an den zahllosen Steinen kaum satt sehen. 1770 teilten sich neun Herzoghäuser bzw. Fürstentümer und eine Grafschaft das Gebiet des Rennsteigs. 

Grünes Band 

Wo das Grüne Band auf den Rennsteig trifft | © Andreas Hub

In den Bereichen zwischen Thüringen und dem fränkischen Teil Bayerns – wo über 40 Jahre lang die innerdeutsche Grenze verlief – quert der Rennsteig das „Grüne Band“ oder verläuft in kurzen Abschnitten direkt auf ihm. Der ehemalige Todesstreifen hat sich mittlerweile zu einem Naturparadies entwickelt, so sind etwa zahlreiche Biotope entstanden, aber auch seltene Pflanzen und Tiere zu Hause. Damit ist das „Grüne Band“ Mahnmal und Naturerbe zugleich. Das „Grüne Band Thüringen“ ist das dritte und bisher flächenmäßig größte ausgewiesene Nationale Naturmonument in Deutschland.

 

Herbert Roth

Das Rennsteiglied von Herbert Roth gilt als insgeheime Hymne Thüringens. Deutschlands bekanntesten Wanderweg wird nun mehr seit über 70 Jahren besungen. Ganz besonders ist die Stimmung zum alljährlichen Rennsteiglauf, wenn tausende Läufer vor dem Start und zur Läuferparty das Lied gemeinsam anstimmen.  

 

Hörschel

In Hörschel an der Werra beginnt die von Julius von Plänckner im Jahr 1830 festgelegte und erstmals beschriebene Route über den Rennsteig nach Blankenstein. Wenn man so will, geht es von hier an nur noch bergauf, denn Hörschel stellt mit 196 m über dem Meeresspiegel den tiefsten Punkt des Kammweges dar. 

 

Inselsberg 

Das Vulkanmassiv des Großen Inselsberg (916,5 m) ist der markanteste und meistbesuchte Berg im Thüringer Wald und begeistert mit einer herrlichen Aussicht über das weite Thüringer Land. In den kommenden Jahren wird das Inselsberg Plateau eine umfassende Umgestaltung erfahren, wobei die traditionsreichen gastronomischen Betriebe weiterhin wichtiger Bestandteil des Berges sein werden.

 

Julius Plänckner

Bereits 1830 erwanderte der Gothaer Topograph und Straßenbauer Julius von Plänckner (1791 – 1858) erstmals den Rennsteig in seiner gesamten Länge. Knapp 44 Stunden soll er in fünf Tagesetappen gegangen sein. Der Mythos Rennsteig war geboren. Am Großen Beerberg (982 m), ganz in der Nähe des höchsten Punktes des Rennsteig, chsten Punkt. Nur wenige Meter oberhalb des Weges befindet sich mit der „Plänckners Aussicht“ (973 m) eine Rennsteig-Sitzgruppe, die zum Verweilen einlädt. Wer die Aussicht noch ein wenig optimieren möchte, nimmt die Stufen auf Aussichtsturm.  

 

Kirche 

Die Michaeliskirche in Neustadt am Rennsteig in die erste Her(r)bergskirche des Thüringer Waldes! Von April bis einschließlich September stehen die Türen offen, um eben diese besondere Mischung aus einmaligem Schlaferlebnis und vielfältigem Programm (Dorfbibliothek, Filmabende mit der Dorfgemeinde) erleben zu können. Etwas abseits vom Rennsteig liegt die jahrhundertealten Lutherkirche in Tambach-Dietharz. Hier bietet das originell gestaltete Turmzimmer einen intimen Rückzugsort.

 

Luther

Martin Luther überquert u.a. 1530 den Rennsteig, von Coburg kommend, um in Lehesten zu predigen und der sächsische Kurfürst Johann auf dem Weg zum Augsburger Reichstag.

 

Mareile 

Mareile war eine historische Persönlichkeit, und zwar Maria Zick geb. Sauer, Tochter des Försters vom Forsthaus Waidmannsheil bei Steinbach/Oberfranken, in dem die ersten „Renner“ gerne einkehrten. Ihr galt die romantische Verehrung der Rennsteigvereins-Gründer und so nannten sie das weiße "R", die Baummarkierungen am Rennsteig, liebevoll "Mareile".

Mutter aller Wege

1330 erstmalig urkundlich erwähnt, genau 500 Jahre später erstmalig durch Julius Plänckner in seiner Gesamtheit begangen und nur durch die ehemalige Deutsch-Deutsche Teilung über 40 Jahre nicht durchgängig bewanderbar, kann man den Rennsteig voller Stolz als Mutter aller deutschen Fernwanderwegen bezeichnen. 

 

Name 

Sprachwissenschaftler sind sich einig: die Entstehung des Namens geht auf den Begriff „Rynnestig“ zurück, was „sich schnell bewegen“ bedeutet. Im Mittelhochdeutschen – bis etwa ins 16. Jahrhundert – hatte „rinnen, etwas rinnen machen, laufen machen“ die alleinige Bedeutung für „rennen“. Deshalb tauchte bei der Ersterwähnung auch der Name Rynne(stig) auf. Die Endung „stig, steig“ ist von „steigen, ansteigendem Pfad“ abgeleitet. Schnell war der Weg, weil er über einen festen und felsigen Boden verfügte und nicht so sumpfigen und teils unfahrbar war, wie die damaligen Talwege.

 

Oberhof

Erste urkundliche Erwähnung findet Oberhof (815 m ü. NN) im Jahr 1470, als die Herberge auf dem Schwarzwald an die Grafen von Gleichen verkauft wird. 1905 hält der Wintersport Einzug im Thüringer Wald, als sich in Oberhof und Ernstthal Wintersportvereine gründen und bereits im Jahr darauf erste Schneeschuhrennen – heut als Langlauf bekannt – vom Inselsberg nach Oberhof stattfinden. Die Bedeutung als Wintersport- und Urlaubsort nimmt Fahrt auf und wer heute als Wanderer am Oberhofer Grenzadler ankommt, sieht mit der LOTTO Thüringen Skiarena am Rennsteig sogleich die bekannte Heimat des Biathlon-Weltcups in Oberhof. In unmittelbarer Nachbarschaft liegen die Skihalle, der Bikepark und die Rennrodelbahn. 

 

Poetischer Rennsteig

Viktor von Scheffel widmete ein Gedicht dem Wandern auf dem Rennsteig - hier nachzulesen

 

Quellen 

Als Kammwanderweg verfügt der Rennsteig über keine direkten Quellen, aber natürlich gibt es in unmittelbarer Rennsteignähe zahlreiche Quellen, die auch Ursprung einiger Flüsse sind. So zum Beispiel die Werraquelle an der Eisfelder Ausspanne, die Geraquelle am Sachsenstein, die Ilmquelle zwischen Schmiedefeld und Stützerbach und die Spitter am Spittergrund. 

 

Rennsteigverein 

Am 26. Mai 1896 wurde der Rennsteigverein gegründet.

Rennsteighäuser 

Entlang des Rennsteigs bieten sehr Rennsteighäuser Gästen die Möglichkeit, sich auszuruhen und die sanitären Einrichtungen zu nutzen. Außerdem bieten die Häuser Unterstellmöglichkeiten für Sportgeräte wie Ski und Räder, Schließfächer und Werkzeug für kleinere Reparaturen. 

Runst

Nicht wundern, wenn dir ein Wanderer, Radfahrer oder Skifahrer begegnet und dir ein freundliches „Gut Runst!“ entgegenschallt. Das ist der obligatorische Rennsteiggruß, der am 4. Juni des Jahres 1900 offiziell vom Rennsteigverein eingeführt wurde.

Rodacherbrunn

Am 7. Oktober 1806 zogen hier Napoleonischen Truppen über den Rennsteig zur kriegsentscheidenden Doppelschlacht von Jena und Auerstedt. Die Preußen gerieten nach der verheerenden Niederlage unter französische Besatzung.

 

Schutzhütten

Die Schutzhütten bietet sich für ein Picknick während der Wanderung an und dienen als Schutz bei Regen. Die Schutzhütten sind nicht für Übernachtungszwecke gedacht. Sollte es aus dringenden Gründen trotzdem notwendig sein, in den Hütten zu übernachten, ist sorgsam mit dem Inventar umzugehen. Eines ist jedem Naturfreund klar: die Hütten sind nach der Benutzung sauber zu verlassen. Offenes Feuer ist im Umfeld der Schutzhütten, wie auch im übrigen Waldgebiet, strengstens verboten! 

Schönwappenweg 

Der Schönwappenweg zwischen Steinbach am Wald und Brennersgrün liegt einer der eindrucksvollsten Abschnitte des Rennsteigs, denn hier passiert man einige der ältesten und schönster wappengeschmückter Grenzsteine. Der idyllische Pfad zeugt von den zahlreichen Hoheitsgebieten, die der Kamm trennte.  

 

Tradition 

Eine echte Wanderung oder eine Radtour über den gesamten Rennsteigverlauf ist ein „steiniges Vergnügen“, denn die Tradition besagt, dass jeder Wanderer einen Kiesel aus der Werra hinüber zur Saale trägt. Natürlich darf man diese schöne Tradition auch in die andere Richtung ausführen. 

Triniusstein & Triniusbaude

Der Triniusstein ist ein Porphyritfelsen, auch als „Porphyr Trinii” bekannt, und befindet sich an der Schwalbenhauptwiese auf dem Rennsteig zwischen Neustadt am Rennsteig und Masserberg. Namensgeber ist der Wanderschriftsteller und Rennsteigpionier August Trinius (1851-1919). An dieser Straßenkreuzung der Schwalbenhauptwiese befindet sich auch die Ausflugsgaststätte Triniusbaude, eröffnet am 7. Oktober 1989 

 

Unterkünfte 

Berghütten mit Betten für Wandersleute, gemütliche Pensionen, Herbergen und Hotels – die Vielfalt entlang des Rennsteigs ist enorm. Im Sommer ist die Nachfrage nach Betten entlang des Rennsteigs sehr hoch, daher empfiehlt sich eine möglichst konkrete Etappenplanung. Es gibt zahlreiche Anbieter für eine individuelle Reiseplanung samt Gepäcktransport und Buchung der Übernachtung.
Eine Liste aller Rennsteigunterkünfte nach Kilometern sortier laden Sie hier herunter.

 

Vachaer Stein

Der Passübergang beim Vachaer Stein stellt den westlichsten Pass des Thüringer Waldes dar, der nur wenige Kilometer entfernt an der Werra beginnt (oder endet, je nach Sichtweise des Betrachters). Gleichzeitig dürfte es wohl auch der niedrigste sein, da der Kamm des Gebirges hier lediglich Höhen zwischen 400 und 500 m erreicht, während der Thüringer Wald weiter Richtung Südosten bis auf fast 1000 m ansteigt.

 

Winter

Auch in der kalten Jahreszeit bietet der Rennsteig ein besonderes Erlebnis: auf 142 Kilometern zwischen Ascherbrück (Ruhla) und Brennersgrün (Lehesten) bewegt sich der Rennsteig zwischen 500 und 980 Metern über NN und bildet damit den längsten Fernskiwanderweg Mitteleuropas. Seit 2013 ist der Rennsteig Skiwanderweg durchgängig beschildert und vom Deutschen Skiverband zertifiziert. 

 

X-Achse 

Von Westen nach Osten verlaufend ist der Rennsteig der Sprachäquator des Thüringer Waldes: Während im Norden „Thüringisch“ in verschiedene Facetten gesprochen wird, spürt man im südlichen Bereich deutlich den fränkischen Einschlag und das rollende R. 

 

Y-Achse(n) 

Eine X-Achse, viele Y-Achsen: Über 40 Rennsteig-Leitern laden von historischen Residenzstädten, traditionsreichen Orten und kleinen Bergdörfchen ausgehend dazu ein, auf eine Entdeckungstour hoch zum Rennsteig zu gehen. Die Rennsteig-Leitern" starten jeweils mit einem typischen Ortsportal, auf der eine Beschreibung des Weges zu finden ist. 

 

Zeugnis Deutscher Geschichte

Jeder, der sich auf die Rennsteigtour begibt, sollte daran denken: Dieser Kammweg ist nicht künstlich entstanden, sondern es sich um einen historisch gewachsenen Weg handelt. Die Grenzsteine noch heute Zeuge ab, aber auch Urkunden liefern eindeutige Nachweise, dass er königlichen und kaiserlichen Eilboten als Weg diente.