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Wenn die ersten Bikes wieder über die Trails rollen und die Bergstation zum Treffpunkt für die Mountainbike-Community wird, beginnt am Fellberg in Steinach die Saison. Mit der offiziellen Parkeröffnung startete der Bikepark Silbersattel am vergangenen Wochenende in die Saison 2026 und präsentierte sich als attraktiver Anlaufpunkt für Mountainbikerinnen und Mountainbiker im Thüringer Wald.
Zum Saisonauftakt erwartete die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm: Neben der offiziellen Freigabe der Strecken bot eine Bike-Expo Einblicke in aktuelle Trends, Produkte und Neuheiten aus der Branche. Aussteller und Marken präsentierten ihre Angebote und kamen mit den Gästen ins Gespräch. Die Fellbergalm an der Bergstation sorgte mit Speisen und Getränken für die passende Verpflegung und lud zum Austausch und Verweilen ein.
Im Rahmen der offiziellen Eröffnung blickten die Verantwortlichen gemeinsam mit Gästen und Partnern auf die Entwicklung des Bikeparks zurück und gaben einen Ausblick auf kommende Projekte und die Zukunft des Standorts. Später sorgte DJ Andi Depressiva mit seinem Live-Set für den musikalischen Abschluss des Saisonauftakts. In entspannter Atmosphäre konnten Besucherinnen und Besucher den Tag gemeinsam ausklingen lassen.
Mit dem Saisonstart setzte der Bikepark Silbersattel nicht nur den Auftakt für die kommenden Monate, sondern bot auch eine Plattform für Begegnung und Austausch. Mountainbike-Fans, Familien und Interessierte kamen zusammen, um die gemeinsame Leidenschaft für den Sport und die Natur zu erleben. Mit seinem Angebot stärkt der Bikepark Silbersattel den Mountainbike-Tourismus im Thüringer Wald. Das Angebot ergänzt die vielfältigen Outdoor-Möglichkeiten der Region und spricht eine wachsende Zielgruppe an, die Naturerlebnis, Bewegung und sportliche Herausforderungen verbindet.
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Radtourismus in Thüringen
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Wo einst ein leerstehendes Verwaltungsgebäude aus den 1970er Jahren das Ortsbild prägte, empfängt heute ein Boutique-Hotel Gäste aus ganz Deutschland. Mit dem Hotel Morgenroth ist in Bad Blankenburg ein touristisches Angebot entstanden, das Erholung, Kulinarik und Tagungsmöglichkeiten unter einem Dach vereint.
Im ersten Betriebsjahr war das Haus Gastgeber zahlreicher Firmenevents, Tagungen und privater Veranstaltungen. Zu den Höhepunkten zählte der Aufenthalt der deutschen U21-Handballnationalmannschaft, die sich vor wenigen Wochen in Bad Blankenburg auf die Europameisterschaft vorbereitete. Auch Fach- und Medienvertreter nutzten in den vergangenen Monaten die Gelegenheit, das Hotel kennenzulernen und darüber zu berichten.
Das Boutique-Hotel verfügt über 50 Zimmer und Suiten, drei Veranstaltungsräume für bis zu 100 Gäste sowie einen Spa- und Wellnessbereich mit Innenpool, Saunen und Fitnessstudio. Kulinarisch setzt das Morgenroth mit Sternekoch Nelson Müller und Fleischsommelier Johannes Boksch Akzente.
Für Georg und Tobias Jahn stand von Beginn an fest, dass kein Neubau entstehen sollte. Stattdessen wurde das Bestandsgebäude umfassend saniert und zu einem modernen Hotel mit nachhaltigem Ansatz weiterentwickelt.
„Wir haben eine potenzielle Ruine aus ihrem jahrzehntelangen Dornröschenschlaf erweckt und zu einem Sehnsuchtsort transformiert“, beschreiben die Initiatoren ihre Motivation.
Den Hotelbetrieb verantworten sie gemeinsam mit dem Management der tschechischen Rodvi Group unter der Leitung von Jan Vanecek.
Die Entwicklung des Hauses stimmt die Verantwortlichen optimistisch. Das Hotel wurde bereits im ersten Jahr für mehrere Auszeichnungen nominiert, darunter für den Thüringer Tourismuspreis in der Kategorie „Gastgeber des Jahres“ sowie für den GreenSign Award, den Architektur Award und den Newcomer Award. Nach dem erfolgreichen Start soll das Hotel Morgenroth seine Position als Tagungs- und Urlaubshotel weiter ausbauen und den Thüringer Wald als attraktives Reiseziel und Tagungsstandort weiter stärken.
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Vom 12. bis 21. Juni fand der Hessentag in Fulda und damit im hessischen Teil der Rhön statt. Da die Rhön Hessen, Thüringen und Bayern miteinander verbindet, lag es nahe, dass sich Thüringen auf dem Hessentagpräsentiert. Der Hessentag ist der größte der deutschen Ländertage und mit 10 Tagen auch der längste. In diesem Jahr zählte der Hessentag 1,2 Millionen Gäste. Eine Festmeile von 3,5 km zog sich von der historischen Innenstadt bis in die Fuldaaue.
Erstmals hatte Thüringen einen eigenen Stand auf dem Hessentag und die Thüringer Touristiker beteiligten sich unter dem Dach der TTG als Aussteller. Das Hessische Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt ermöglichte es , dass sich Thüringen im Sonderbereich "Der Natur auf der Spur" präsentierte. Auf Grund der Länge der Veranstaltung bot die TTG eine Beteiligung von drei bis vier Tagen an. Bedingung für die Teilnahme war, dass die Partner auch Aktionen für Kinder und Familien durchführten.
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Die Resonanz der Besucher des Hessentages war beeindruckend. Großes Interesse herrschte an Ausflugstipps für Tagesreisen oder Kurzreisen, am Radwegen und Routentipps.
Vielen Dank für die gelungenen Präsentation in Fulda an alle die dabei waren:
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Die Kuppelzelte der TTG waren schon ein Hingucker und zogen die Besucher an. Über die vielen Aktionen für Jung und Alt von Buttons basteln über Fotowand, Ausmalblätter bis zum Glücksrad kamen die Touristiker mit den Besuchern des Hessentages schnell ins Gespräch.
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Die Tourist-Information Steinbach-Hallenberg darf sich auch in den kommenden drei Jahren mit der i-Marke des Deutschen Tourismusverbandes (DTV) schmücken. Im Rahmen der erfolgreichen Nachzertifizierung überreichte David Lehmann, verantwortlich für Outdooractive und Qualitätsmanagement im Regionalverbund Thüringer Wald e.V. sowie Qualitätsprüfer des Deutschen Tourismusverbandes, die Urkunde an das Team der Tourist Information.
Mit 108 von 120 möglichen Punkten erreichte die Tourist Information ein hervorragendes Ergebnis von 90 Prozent und liegt damit über dem Bundesdurchschnitt der vergangenen Jahre (89 Prozent). Hervorgehoben wurden die hohe Service- und Beratungsqualität, der ansprechende Innen- und Außenauftritt, die kompetente Betreuung der Gäste sowie die enge Zusammenarbeit mit regionalen Partnern.
Ein Alleinstellungsmerkmal der Tourist Information ist weiterhin das Konzept des „5-Sinne-Urlaubs“, das Natur, Genuss, Veranstaltungen, Aktivangebote und regionale Erlebnisse miteinander verbindet. Auch die familienfreundlichen Angebote, die vielfältigen Möglichkeiten für Aktivurlauber sowie moderne digitale Informationsangebote überzeugten die Prüfer.
Im Bereich Nachhaltigkeit ist die Tourist Information ebenfalls gut aufgestellt. Positiv bewertet wurden unter anderem die digitale Gästekarte, eine möglichst papierarme Arbeitsweise, die Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe, die Unterstützung regionaler Produzenten sowie Angebote rund um die E-Mobilität. Gleichzeitig erhielten die Verantwortlichen wertvolle Hinweise, wie bestehende nachhaltige Maßnahmen künftig noch sichtbarer kommuniziert werden können.
Weitere Empfehlungen betrafen die stärkere Online-Buchbarkeit touristischer Angebote sowie die Darstellung von Mobilitäts- und Nachhaltigkeitsinformationen. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Regionalverbund Thüringer Wald e.V. werden bereits entsprechende Lösungen weiterentwickelt. Angebote und Übernachtungsmöglichkeiten in Steinbach-Hallenberg sollen noch im Laufe dieses Jahres online buchbar sein. Auch eine Anregung zum einheitlichen Erscheinungsbild des Teams wurde bereits umgesetzt: Bei besonderen Anlässen präsentieren sich die Mitarbeiterinnen der Tourist Information in einheitlichen roten Blusen und stärken damit die Wiedererkennbarkeit und Professionalität des Auftritts.
Steinbach-Hallenbergs Bürgermeister Markus Böttcher zeigt sich erfreut über das Ergebnis: „Die erneute Auszeichnung bestätigt die hervorragende Arbeit unseres Teams. Das tolle Ergebnis zeigt, dass unsere Tourist Information ein wichtiger Botschafter unserer Stadt ist und unseren Gästen und Bürgern einen modernen, kompetenten und herzlichen Service bietet."
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Ein besonderer Dank gilt Leiterin Janine Holz sowie dem gesamten Team der Tourist Information. Das hervorragende Abschneiden ist Ausdruck großen Engagements, hoher Fachkompetenz und gelebter Gastfreundschaft. Gleichzeitig ist die i-Marke eines der wesentlichen Qualitätskriterien für den Erhalt des Prädikats „Staatlich anerkannter Erholungsort“. Steinbach-Hallenberg strebt an, diesen Titel im Jahr 2028 erfolgreich zu verteidigen.
Die Mitgliederversammlung des Regionalverbundes Thüringer Wald e. V. hat eine richtungsweisende Entscheidung getroffen: Mit 43 Ja-Stimmen und vier Enthaltungen – ohne Gegenstimme – beschlossen die Mitglieder in der jüngsten Sitzung am 23. Juni die notwendige Satzungsänderung als Voraussetzung für die geplante Umwandlung des Vereins in eine GmbH. Damit ist der Weg für die geplante Weiterentwicklung des Regionalverbundes zu einer noch schlagkräftigeren Destinationsmanagementorganisation geebnet.
„Mit der heutigen Entscheidung haben unsere Mitglieder ein klares Signal für die Zukunft des Thüringer Waldes gesetzt. Die Umwandlung in eine GmbH ist ein wichtiger Meilenstein, um unsere Destination noch professioneller aufzustellen, schneller handeln zu können und unsere gemeinsamen Ziele wirkungsvoller umzusetzen. Die breite Zustimmung zeigt, dass das Vertrauen in den Prozess und die gemeinsame Perspektive groß sind“, erklärte Antonia Sturm, Geschäftsführerin des Regionalverbundes Thüringer Wald e. V., im Anschluss der Mitgliederversammlung. Die neue Struktur soll zum Jahreswechsel in Kraft treten.
Dem Beschluss vorausgegangen waren intensive Beratungen sowie Entscheidungen in den Kreistagen und Gremien der kommunalen Mitglieder sowie Abstimmungen mit touristischen Partnern. Fünf der acht Landkreise (Ilm-Kreis, Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, Landkreis Schmalkalden-Meiningen, Saale-Orla-Kreis und Wartburgkreis) sowie die kreisfreie Stadt Suhl haben der geplanten Umwandlung bereits zugestimmt. In den Landkreisen Gotha und Hildburghausen stehen die abschließenden Entscheidungen nach der Sommerpause an. Einzig der Landkreis Sonneberg und die Stadt Neuhaus am Rennweg haben ihre Mitgliedschaft im Regionalverbund Thüringer Wald e.V. beendet.
„In den vergangenen Monaten haben wir zahlreiche Gespräche geführt und alle relevanten Partner eng in den Prozess eingebunden. Die geplante Umwandlung wird von einem Großteil der Mitglieder als konsequente Weiterentwicklung der bestehenden Strukturen verstanden. Ziel ist es, die erfolgreiche Arbeit des Regionalverbundes fortzuführen und gleichzeitig mehr Flexibilität, Schlagkraft und Zukunftsfähigkeit für die touristische Entwicklung des Thüringer Waldes zu schaffen“, so Sturm.
Im Rahmen der Mitgliederversammlung gab Antje Peiser, Geschäftsführerin der Saale-Unstrut Tourismus GmbH, einen Impuls zum eigenen Transformationsprozess der Destination. Sie berichtete über den Weg von zwei Tourismusverbänden hin zu einer gemeinsamen, leistungsfähigen Tourismus GmbH und teilte Erfahrungen aus der Entwicklung der neuen Struktur. Dabei wurde deutlich, dass erfolgreiche Veränderungsprozesse vor allem durch Vertrauen, frühzeitige Kommunikation, politische Unterstützung und die Einbindung aller Partner getragen werden – Aspekte, die auch für den weiteren Weg des Regionalverbundes Thüringer Wald e. V. von zentraler Bedeutung sind.
Neben dem Beschluss zur strukturellen Weiterentwicklung informierte der Regionalverbund Thüringer Wald e.V. seine Mitglieder über aktuelle Projekte und Entwicklungen. Dazu gehören unter anderem das Rennsteig-Projekt 2.0, das Strategieupdate für den Thüringer Wald, die Weiterentwicklung der Mountainbike-Destination mit einer zweijährigen Pilotphase für vier geprüfte Strecken sowie der Aufbau einer digitalen Buchungsplattform für die Region. Ziel der Projekte ist es, die Sichtbarkeit der Destination weiter zu erhöhen, Angebote auszubauen und die touristische Wertschöpfung im Thüringer Wald nachhaltig zu stärken.
Vom 3. Juli bis zum 16. August 2026 können wanderfreudige Teilnehmerinnen und Teilnehmer entlang des rund 170 Kilometer langen Rennsteigs insgesamt 50 ausgewählte Points of Interest (POI) sammeln. Dazu zählen markante Aussichtspunkte, Sehenswürdigkeiten und besondere Orte entlang Deutschlands bekanntestem Höhenwanderweg. Für jeden erfassten POI wird ein Euro zugunsten von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und Rettungsdienst gespendet. So können pro Teilnehmerin oder Teilnehmer bis zu 50 Euro für den guten Zweck zusammenkommen.
Innenminister Georg Maier erklärt: „Die Menschen, die sich ehrenamtlich in Feuerwehr, Rettungsdienst oder THW engagieren, verdienen unseren Respekt und unsere Unterstützung. Mit der #RespektBewegt-Challenge 2026 verbinden wir beides auf besondere Weise: Wer den Rennsteig erkundet, sammelt nicht nur unvergessliche Eindrücke und bewegt sich in der Natur, sondern hilft zugleich denjenigen, die sich täglich für die Sicherheit anderer einsetzen. Jeder besuchte Ort zählt.“
Die Challenge wird über die Digitalplattform „Outdooractive“, die auf Draußenaktivitäten wie Wandern, Radfahren und Bergsteigen spezialisiert ist, abgewickelt. Auf der Website des Unternehmens oder in der dazugehörigen App können sich Interessierte bereits jetzt für die Teilnahme anmelden. Während der Sommerferien werden die besuchten POI dann automatisch über die App erfasst und gezählt. Ziel ist es, möglichst viele Stationen entlang des Rennsteigs zu besuchen – idealerweise sogar den gesamten Fernwanderweg von Hörschel bis Blankenstein zu erwandern.
Die Gelder werden anschließend vom TMIKL zur Verfügung gestellt und kommen Vereinen und Organisationen von Feuerwehr, Rettungsdienst und THW in Thüringen zugute. Gefördert werden insbesondere Projekte zur Nachwuchsgewinnung oder Freizeitgestaltung.
Innenminister Georg Maier: „Die Ehrenamtlichen verbringen unzählige Stunden ihrer Freizeit zum Wohle der Gesellschaft. Deshalb wollen wir dazu beitragen, dass sie sich in ihren Wachen wohlfühlen und dort gern Zeit miteinander verbringen. Diesen Gemeinschaftsgedanken wollen wir unterstützen und die Motivation für das Ehrenamt fördern. Mit der #RespektBewegt-Challenge 2026 auf dem Rennsteig wollen wir den Gedanken von #RespektdenRettern im wahrsten Sinne des Wortes weitertragen – nämlich zu Fuß.“
Für die Teilnahme an der #RespektBewegt-Challenge 2026 warten auf die Wanderinnen und Wanderer attraktive Preise. Ausgezeichnet werden sowohl die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den meisten gesammelten POI als auch diejenigen, die die kreativsten und originellsten Fotos entlang des Rennsteigs einreichen. Damit setzt das Innenministerium seine langjährige Kampagne „Respekt den Rettern“ fort. Die Sommeraktion macht die Leistungen der Einsatz- und Rettungskräfte sichtbar, stärkt die Verbundenheit mit Thüringens Top-Wanderweg und lädt dazu ein, die Sommerferien aktiv in der Natur zu verbringen – Schritt für Schritt für den guten Zweck.
Hier geht es zur Anmeldung für die Challenge.
Unter Federführung des Regionalverbunds Thüringer Wald e.V. und mit Unterstützung der Thüringer Tourismus GmbH kamen Ende Mai 2026 in Suhl Vertreterinnen und Vertreter von ThüringenForst, dem UNESCO-Biosphärenreservat Thüringer Wald, dem Naturpark Thüringer Wald, der Herzoglichen Stiftung Sachsen-Coburg-Gotha, der Deutschen Initiative Mountainbike (DIMB) und der Region Thüringer Meer zusammen. Ziel des Workshops war die gemeinsame Entwicklung erster Inhalte für das neue Konzept „GemeinsamWege“.
Der Name der Kampagne ist bewusst doppeldeutig gewählt: Er steht sowohl für die gemeinsame Nutzung der Waldwege als auch für das gemeinsame Handeln der beteiligten Partner. Im Mittelpunkt steht eine positive, verständliche und einheitliche Ansprache aller Gäste und Nutzergruppen im Wald. Dabei sollen gegenseitige Rücksichtnahme, Verständnis für unterschiedliche Bedürfnisse und ein respektvolles Miteinander gestärkt werden.
Die Kampagne verfolgt das Ziel, Nutzungskonflikte zu reduzieren und die Akzeptanz für die vielfältigen Funktionen des Waldes als Erholungsraum, Lebensraum und Arbeitsplatz zu fördern. Geplant sind praxisnahe und motivierende Botschaften, die Orientierung geben und zu einem verantwortungsvollen Verhalten auf den Wegen beitragen.
Während des Workshops wurden erste Leitbotschaften, Inhalte und Kommunikationsansätze erarbeitet. "Die Ergebnisse werden nun weiterentwickelt und in eine zentrale Landingpage überführt, die künftig als Informations- und Kommunikationsplattform der Kampagne dienen soll. In einem weiteren Workshop werden die beteiligten Partner die konkreten Maßnahmen und Formate für die Ausspielung der Kampagne abstimmen", erklärt Doreen Schmidt, Produktmanagerin Aktivregion Rennsteig im Thüringer Wald.
Der Start von „GemeinsamWege“ ist für das Frühjahr 2027 vorgesehen. Bis dahin setzen die Partner ihre Zusammenarbeit fort und entwickeln die Kampagne gemeinsam weiter – als starkes Signal für Rücksichtnahme, gegenseitiges Verständnis und ein gutes Miteinander auf Thüringens Waldwegen. Davon profitieren sollen Wandernde, Radfahrende, Hundebesitzer und weitere Waldaktive Personen.
Kräuterspezialitäten und regionale Gaumenfreuden erwarten Besucher bei den Genuss-Wochen der Biosphären-Partner vom 05. bis 28. Juni 2026 rund um Schmiedefeld am Rennsteig, Stützerbach, Frauenwald, Ilmenau, Schleusingerneundorf und Schleusingen. Ergänzt wird das kulinarische Genießer-Programm der Biosphären-Gastgeber durch Bergwiesenabenteuer, Familienprogramme zur Insektenwelt und besondere Angebote wie Waldbaden.
Wenn die Bergwiesen im UNESCO-Biosphärenreservat Thüringer Wald in ihrer Vielfalt blühen, duftet es nach sommerfrischer Waldluft und Kräutern. Unter dem Motto „Von der Wiese auf den Teller“ verarbeiten zahlreiche Gastronomen die Kräuter-Schätze des Sommers zu regionalen Spezialitäten. Dazu gibt es ein vielseitiges Angebot an Wanderungen und Aktionen rund um das Thema Bergwiese und Kräuter. Dabei wird deutlich, wie vielseitig der Thüringer Wald schmeckt und mit welchen besonderen Zutaten die regionalen Köstlichkeiten hergestellt werden.
„Es ist die Kombination aus Erlebnissen vor der eigenen Haustür und regionalen Gerichten, die die Genuss-Wochen so spannend machen. Regionalität in Biosphärenreservaten ist nicht nur ein Konzept, sondern eine Verpflichtung, die Vielfalt unserer Natur und Kultur zu erhalten und zu stärken. Mit den Genuss-Wochen wollen wir gemeinsam mit den Biosphären-Partnern auf regionale Produkte, regionale Wirtschaftskreisläufe und Naturerlebnisaktionen aufmerksam machen“, betont Jörg Voßhage, Leiter der Verwaltung des Biosphärenreservats. Gemeinsam mit den Partnern der Region organisiert die Verwaltung die Aktionswochen. Unterstützt werden die Genuss-Wochen auch durch den Regionalverbund Thüringer Wald e.V. „Die Genuss-Wochen verbinden regionale Küche mit besonderen Naturerlebnissen und zeigen, wofür der Thüringer Wald steht: Authentizität, Gastfreundschaft und Regionalität. Gerade solche Angebote prägen das touristische Profil unserer Region und machen den Thüringer Wald für Gäste besonders attraktiv“, sagt Geschäftsführerin Antonia Sturm.
„Es ist die Kombination aus Erlebnissen vor der eigenen Haustür und regionalen Gerichten, die die Genuss-Wochen so spannend machen. Regionalität in Biosphärenreservaten ist nicht nur ein Konzept, sondern eine Verpflichtung, die Vielfalt unserer Natur und Kultur zu erhalten und zu stärken. Mit den Genuss-Wochen wollen wir gemeinsam mit den Biosphären-Partnern auf regionale Produkte, regionale Wirtschaftskreisläufe und Naturerlebnisaktionen aufmerksam machen“, betont Jörg Voßhage, Leiter der Verwaltung des Biosphärenreservats. Gemeinsam mit den Partnern der Region organisiert die Verwaltung die Aktionswochen.
Unterstützt werden die Genuss-Wochen auch durch den Regionalverbund Thüringer Wald e.V. „Die Genuss-Wochen verbinden regionale Küche mit besonderen Naturerlebnissen und zeigen, wofür der Thüringer Wald steht: Authentizität, Gastfreundschaft und Regionalität. Gerade solche Angebote prägen das touristische Profil unserer Region und machen den Thüringer Wald für Gäste besonders attraktiv“, sagt Geschäftsführerin Antonia Sturm.
Die Partner des UNESCO-Biosphärenreservats Thüringer Wald stehen für nachhaltige Natur- und Genusserlebnisse der besonderen Art. Im Jahr 2015 ist das Biosphärenreservat Thüringer Wald mit der Partnerinitiative gestartet. Derzeit gibt es 26 Biosphären-Partner aus den Bereichen Gastronomie und Hotellerie, Naturführer, Ferienunterkünfte, Kunst und Handwerk und einen Partner aus dem Bereich nachhaltiger Sportveranstalter.
Alle Partner teilen die Ziele und Visionen des UNESCO-Biosphärenreservats Thüringer Wald. Mit ihren ganz individuellen Maßnahmen unterstützen sie nicht nur die Region, sie zeigen vor allem Wege für nachhaltiges Wirtschaften und sanften Tourismus.
Weitere Informationen zum Programm, zur Anmeldung und zum Treffpunkt finden Sie hier.
Samstag, 06. Juni, 14 - 18 Uhr: Rückverbindung mit Mutter Erde – Naturritual zur Bergwiesenblüte. Frauenprogramm mit Biosphären-Partnerin Katrin Sommer in Ilmenau-Heyda
Samstag, 06. Juni, ab 15 Uhr: Kräuterspaziergang „Bergwiese“ mit Lagerfeuer im Naturcamp. Familienprogramm mit Kräuterpädagogin Tina Heinz, Naturcamp Lenkgrund, Frauenwald
Samstag, 06., 13. und 20. Juni, 14.30 - 16.30 Uhr: Entdecke die Vielfalt der Insektenwelt. Familienprogramm mit dem Ranger, Infozentrum Biosphärenreservat, Schmiedefeld am Rennsteig
Samstag, 13. Juni, 13 - 16 Uhr: Familienprogramm: Kräuter in der Küche. Mit Katrin Glende im Thüringer-Wald-Kreativ-Museum, Großbreitenbach
Dienstag, 16. Juni, 10:30 - 12:30 Uhr: Bergwiesentour mit dem Ranger, Infozentrum Biosphärenreservat, Schmiedefeld a. Rstg
Samstag 20. Juni, 10.30 - 14 Uhr: Kräuterwanderung im Langebachtal mit kulinarischer Überraschung. Mit Biosphären-Partnerin Andrea Limp, Manebach
Sonntag, 21. Juni, 10 - 12 Uhr: Familien-Naturgeflüster: Wiesen-Entdeckungsreise mit Biosphären-Partnerin Christin Keiner vom Wildgarten Wildwuchs, Benshausen
Bereits seit der Neugestaltung des Mehliser Marktes prägt eine vom Thüringer Künstler Barnickel geschaffene Figur aus Cortenstahl das Zentrum des Platzes. Dabei ist die Skulptur weit mehr als nur ein Kunstobjekt: In ihrer Gestaltung vereint sie gleich drei bedeutende historische Persönlichkeiten und Traditionen der Stadtgeschichte. Der Hirte symbolisiert die regionale Hirtentradition, Johann Peter Haseney erinnert an die erste deutsche Briefmarke – den „Schwarzen Einser“ – und Heinrich Ehrhardt steht für technische Innovationskraft und die Entwicklung nahtloser Rohre für die Automobilindustrie.
Da der Mehliser Markt als zentraler Treffpunkt und beliebter Fotostandort direkt in der Nähe der Tourist-Information liegt, entstand die Idee, die Hintergründe der Skulptur anschaulich und zeitgemäß aufzubereiten. Besonders internationale Gäste fragten in der Tourist-Information immer wieder nach der Bedeutung der Metallfigur.
Entstanden ist daraus ein digital aufbereitetes Animationsvideo in deutscher und englischer Sprache. Über QR-Codes auf einer neu installierten Dibond-Tafel können Besucherinnen und Besucher das Video direkt vor Ort per Smartphone abrufen. Die Tafel befindet sich auf einem eigens gestalteten Granitsitzstein neben der Statue und wurde gestalterisch mit Cortenstahl-Elementen eingefasst. Im Video führen die als Karikaturen dargestellten Figuren Ritter Ruppertus und der „Platzwächter“ dialogisch durch die Geschichte und vermitteln unterhaltsam die Bedeutung der dargestellten Persönlichkeiten sowie deren wegweisende Leistungen.
Mit dem neuen Angebot wird der Mehliser Markt nicht nur als Fotopunkt weiter aufgewertet, sondern auch als informative Station für Stadtführungen und touristische Rundgänge nutzbar gemacht.
An der Umsetzung des Projekts waren die Tourist-Information Zella-Mehlis (Idee, Konzeption, Storyboard und Dialogtexte), Sandra Wetzel Design & Fine Art aus Ilmenau (Gestaltung und Umsetzung von Video und Infotafel), M26.Media aus Apolda (Animationsvideo und Sprecher der Sprachversionen) sowie die Metall- und Maschinenbau Barthelmes GmbH aus Zella-Mehlis (Gestaltung des Sitzsteins) beteiligt. Ein besonderer Dank gilt außerdem dem Fachbereich Stadtentwicklung, Stadtservice und Bau sowie dem Bauhof Zella-Mehlis für die Unterstützung bei Entwicklung und Realisierung des Projekts.
Der HolidayCheck Gold Award bietet Reisenden eine verlässliche Orientierung bei der Hotelwahl. Grundlage sind mehr als 892.000 geprüfte Bewertungen. Im Jahr 2026 wurden insgesamt 717 Hotels aus 36 Ländern ausgezeichnet. Nur 173 Häuser weltweit erfüllen die Voraussetzungen für den Gold Award, indem sie seit mindestens fünf Jahren kontinuierlich hervorragende Gästebewertungen erzielen. Dazu zählt auch das Aktiv & Vital Hotel Thüringen in Schmalkalden im Thüringer Wald, welches den Award nun zum dritten Mal in Folge bekommen hat.
„Wir freuen uns sehr über diese erneute Auszeichnung. Für uns ist sie nicht nur eine Bestätigung unserer täglichen Arbeit, sondern vor allem ein Dankeschön an unser Team und unsere Gäste, die uns ihr Vertrauen schenken. Ihre Zufriedenheit steht bei uns an erster Stelle“, sagt Marcel Geber, Inhaber des Hotels.
Das Haus verbindet Wellness, Naturerlebnis und Aktivurlaub. Gäste erwarten unter anderem das Aronia Vital SPA, vielfältige Sportmöglichkeiten in der Region sowie kulinarische Angebote mit regionalem Bezug.
Der HolidayCheck Gold Award wird an Hotels vergeben, die in den Jahren 2020, 2023, 2024, 2025 und 2026 zu den Gewinnern des HolidayCheck Awards zählen. Die Jahre 2021 und 2022 wurden pandemiebedingt als Sonderjahre mit einem Special Award gewertet und fließen nicht in die Gold-Auszeichnung ein. Deutschland ist in diesem Jahr mit 41 ausgezeichneten Häusern besonders stark vertreten. Damit bestätigt sich die hohe Qualität deutscher Hotels im internationalen Vergleich.
Am Schnittpunkt zweier der bekanntesten Fernwanderwege Deutschlands öffnet sich ein neues gemeinsames Kapitel im nationalen Wandertourismus: Am „Drehkreuz des Wanderns“ in Blankenstein im Saale-Orla-Kreis haben drei Partner eine Kooperationsvereinbarung zur gemeinsamen Vermarktung des Kammwegs Erzgebirge-Vogtland und des Rennsteigs unterzeichnet. Ziel ist es, die beiden Wege stärker miteinander zu vernetzen und ihre Wahrnehmung im nationalen und internationalen Wandertourismus zu erhöhen.
Im Mittelpunkt der Kooperation stehen abgestimmte Marketing- und Kommunikationsaktivitäten. Dazu gehören gemeinsame Kampagnen zur Bewerbung beider Fernwanderwege, eine stärkere digitale Vernetzung der touristischen Angebote, koordinierte Veranstaltungen entlang der Routen, einheitlich abgestimmte Print- und Informationsmaterialien und eine bessere Sichtbarmachung des Wanderknotenpunkts Blankenstein. Die Partner wollen damit nicht nur die Reichweite erhöhen, sondern auch die Orientierung für Wandernde verbessern und die Übergänge zwischen den Regionen sichtbarer machen. Zum Auftakt setzten die Partner mit einer gemeinsamen Frühlingswanderung vom Skywalk in Pottiga nach Blankenstein ein sichtbares Zeichen für die neue Zusammenarbeit.
„Wer einmal den Rennsteig erlebt hat, will auch den Kammweg Erzgebirge-Vogtland entdecken – und umgekehrt. Genau dieses Potenzial heben wir jetzt gemeinsam. Statt in Grenzen zu denken, setzen wir auf die Kraft starker Regionen. Wir schaffen gemeinsame Erlebnisse, mehr Sichtbarkeit und echten Mehrwert für Gäste und Einheimische“, betonte Antonia Sturm, Geschäftsführerin des Regionalverbunds Thüringer Wald e.V. Ronny Schwarz, stellvertretender Geschäftsführer des Tourismusverbandes Erzgebirge e.V., erklärt: „Mit der Vereinbarung stärken wir die Verbindung zwischen dem Kammweg Erzgebirge-Vogtland und dem Rennsteig. In Blankenstein, wo beide Wege aufeinandertreffen, wollen wir diesen besonderen Schnittpunkt sichtbar machen. Unser gemeinsames Ziel ist es, den Bekanntheitsgrad und die Attraktivität beider Wege weiter zu steigern. Gleichzeitig wird der Wandertourismus in unseren Regionen mit ausgewählten Maßnahmen nachhaltig gefördert.“ Saskia Prelec, Erlebnismanagerin Outdoor im Tourismusverband Vogtland e.V., unterstreicht die gemeinsame Ausrichtung: „Mit dieser Kooperation wachsen drei starke Tourismusregionen, die bereits heute eng miteinander verbunden sind, noch stärker zusammen. Darauf bauen wir auf und wollen den Austausch künftig noch intensiver gestalten und gemeinsame Potenziale besser nutzen. Dadurch schaffen wir spürbaren Mehrwert für Gäste entlang der gesamten Strecke. So können wir neue Zielgruppen erreichen und den Wandertourismus langfristig weiterentwickeln.“
„Wer einmal den Rennsteig erlebt hat, will auch den Kammweg Erzgebirge-Vogtland entdecken – und umgekehrt. Genau dieses Potenzial heben wir jetzt gemeinsam. Statt in Grenzen zu denken, setzen wir auf die Kraft starker Regionen. Wir schaffen gemeinsame Erlebnisse, mehr Sichtbarkeit und echten Mehrwert für Gäste und Einheimische“, betonte Antonia Sturm, Geschäftsführerin des Regionalverbunds Thüringer Wald e.V.
Ronny Schwarz, stellvertretender Geschäftsführer des Tourismusverbandes Erzgebirge e.V., erklärt: „Mit der Vereinbarung stärken wir die Verbindung zwischen dem Kammweg Erzgebirge-Vogtland und dem Rennsteig. In Blankenstein, wo beide Wege aufeinandertreffen, wollen wir diesen besonderen Schnittpunkt sichtbar machen. Unser gemeinsames Ziel ist es, den Bekanntheitsgrad und die Attraktivität beider Wege weiter zu steigern. Gleichzeitig wird der Wandertourismus in unseren Regionen mit ausgewählten Maßnahmen nachhaltig gefördert.“
Saskia Prelec, Erlebnismanagerin Outdoor im Tourismusverband Vogtland e.V., unterstreicht die gemeinsame Ausrichtung: „Mit dieser Kooperation wachsen drei starke Tourismusregionen, die bereits heute eng miteinander verbunden sind, noch stärker zusammen. Darauf bauen wir auf und wollen den Austausch künftig noch intensiver gestalten und gemeinsame Potenziale besser nutzen. Dadurch schaffen wir spürbaren Mehrwert für Gäste entlang der gesamten Strecke. So können wir neue Zielgruppen erreichen und den Wandertourismus langfristig weiterentwickeln.“
Der Rennsteig mit 169,3 Kilometern ist der älteste und bekannteste Höhenwanderweg Deutschlands und führt entlang des Thüringer Waldes und des Thüringer Schiefergebirges. Mit 702.539 gezählten Besuchern verzeichnete er im Jahr 2025 einen neuen Rekord. 88 Prozent der Gäste nutzten den Weg zum Wandern, 12 Prozent zum Radfahren. Der Kammweg Erzgebirge–Vogtland erstreckt sich über 290 Kilometer und verbindet auf seiner Route beeindruckende Landschaften, Kultur und Naturerlebnisse im Erzgebirge und Vogtland. In Blankenstein treffen beide Fernwanderwege aufeinander und bilden dort einen zentralen touristischen Knotenpunkt mit weiterem Entwicklungspotenzial.
Beim 6. Tourismusfrühstück des Tourismusverbundes Rennsteig-Saaleland kamen am 8. Mai 2026 mehr als 30 touristische Akteure aus dem Saale-Orla-Kreis und dem Landkreis Saalfeld-Rudolstadt zusammen. Veranstaltungsort war der neue Wohnmobilstellplatz am Schleizer Dreieck. Die Veranstaltungsreihe wurde ins Leben gerufen, um touristische Akteure der Region miteinander ins Gespräch zu bringen und über aktuelle Entwicklungen rund um das Thüringer Meer zu informieren. Vertreter aus Beherbergungsbetrieben, Kommunen, Kultur- und Freizeiteinrichtungen nutzten das Format erneut als Plattform für Dialog, Vernetzung und neue Impulse.
Der Schleizer Bürgermeister Marko Bias begrüßte die Gäste als Gastgeber und gab Einblicke in die Entstehung des neuen Wohnmobilstellplatzes. Mit seiner zentralen Lage am Schleizer Dreieck soll das Angebot insbesondere Caravan- und Wohnmobiltouristen ansprechen und damit einen zusätzlichen touristischen Mehrwert für Schleiz und die Region Thüringer Meer schaffen.
Landrat Christian Herrgott, Vorstandsvorsitzender des Tourismusverbundes, betonte in seiner Begrüßung die Bedeutung des regelmäßigen Austauschs innerhalb der Tourismusbranche.
„Wir müssen die touristischen Leuchttürme unserer Region stärken und das Netzwerk unserer Akteure weiter festigen, damit sich das Thüringer Meer langfristig erfolgreich als Reiseregion behaupten kann“, sagte Herrgott.
Zudem verwies er auf die Unterstützung des Landratsamtes bei der Umsetzung von verschiedenen touristischen Projekten und Entwicklungsprozessen in der Region.
Katrin Pflieger, Geschäftsführerin des Tourismusverbundes Rennsteig-Saaleland, stellte aktuelle Projekte und Entwicklungen vor. Ein zentrales Vorhaben ist derzeit die Entwicklung einer Tourismus- und Marketingstrategie für das Thüringer Meer im Rennsteig-Saaleland. Gemeinsam mit regionalen Partnern werden dabei unter anderem: Die Positionierung der Marke „Thüringer Meer“ relevante Zielgruppen touristische Leitprodukte Maßnahmen in den Bereichen Marketing, Digitalisierung, Kooperationen und Qualität definiert. Auch bei der touristischen Infrastruktur gibt es Fortschritte: Gemeinsam mit dem Zweckverband Tourismus und Infrastruktur Thüringer Meer entsteht derzeit der rund 200 Kilometer lange Thüringer Meer Weg. Aktuell wird die Beschilderung des Fernwanderweges vorbereitet. Parallel laufen Maßnahmen zur Angebotsentwicklung und Vermarktung. Zusätzliche Aufmerksamkeit erhält das Projekt durch einen Beitrag im Wandermagazin. Auch im Radtourismus wird weiter an gemeinsamen Angeboten gearbeitet. Zusammen mit dem Landkreis Saalfeld-Rudolstadt entsteht derzeit eine neue landkreisübergreifende Radbroschüre unter der Dachmarke Thüringer Wald mit rund 25 Tourenvorschlägen. Die Veröffentlichung ist für Sommer 2026 geplant. Darüber hinaus setzt der Tourismusverbund auf Qualitätsinitiativen wie Bett+Bike, Wanderbares Deutschland, DTV-Sterneklassifizierungen, die rote i-Marke für Tourist-Informationen. Ergänzt werden diese Maßnahmen durch die Weiterentwicklung der Website und Social-Media-Kanäle.
Digitalisierung und regionale Angebote im Austausch
Ein besonderer Schwerpunkt des Vormittags lag auf dem offenen Austausch der Teilnehmenden. In einer Vorstellungsrunde präsentierten die Akteure ihre Einrichtungen, aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen. Themen waren unter anderem digitale Bezahlmöglichkeiten am Saaleturm, Digitalisierungsmaßnahmen am Campingplatz Linkenmühle, Einbindung regionaler Produkte, neue Workshopangebote der Böttger Apotheke.
Antonia Sturm, Geschäftsführerin des Regionalverbundes Thüringer Wald, informierte außerdem über aktuelle Entwicklungen im Thüringer Wald sowie über die Auswirkungen des Waldumbaus auf den Tourismus. Auch die Suche nach einer neuen Thüringer Meerjungfrau als Repräsentationsfigur der Region wurde vorgestellt. Bewerbungen sind noch bis zum 30. Mai über die Tourist-Information Ziegenrück möglich.
Zum Abschluss erhielten die Teilnehmenden bei einer Führung weitere Einblicke in den Wohnmobilstellplatz sowie in die Motorwelt Schleizer Dreieck.
Katrin Pflieger zog ein positives Fazit: „Der heutige Vormittag hat erneut gezeigt, wie wichtig persönlicher Austausch, Vernetzung und neue Impulse für den Tourismus in unserer Region sind. Nur wenn wir miteinander im Gespräch bleiben und unsere Kräfte bündeln, können wir das Thüringer Meer langfristig als attraktive Reiseregion stärken.“
Tourismusverbund Rennsteig-Saaleland e.V.